In Berlins U-Bahnhöfen kommt es regelmäßig zu Gewalttaten. Offizielle Zahlen der Polizei aus dem Jahr 2023, die der „Tagesspiegel“ veröffentlicht hat, belegen, welche Linie am gefährlichsten ist. Mit drei der gewaltanfälligsten Stationen der Hauptstadt gilt die U8 als U-Bahn-Linie mit besonderem Gefahrenpotenzial.

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Die U8 verkehrt zwischen Wittenau im Norden und Hermannstraße im Süden Berlins. Auf der Strecke hält die U-Bahn an den Bahnhöfen Kottbusser Tor, Alexanderplatz und Hermannplatz. Am Kottbusser Tor wurden 2023 mit 1152 Delikten die meisten Straftaten angezeigt. Am Alexanderplatz, an den neben der der U8 die S- und Regionalbahn sowie die Linien U2 und U5 angebunden sind, waren es 720 Straftaten, am Hermannplatz 653.

Die U-Bahn der Linie 8 fährt in die Station Wittenau ein. Auf der Strecke der U8 wurden 2023 die meisten Gewalttaten angezeigt.
Die U-Bahn der Linie 8 fährt in die Station Wittenau ein. Auf der Strecke der U8 wurden 2023 die meisten Gewalttaten angezeigt.© dpa | Fabian Sommer

U-Bahn Berlin: U8 mit den meisten Gewalttaten

Die Bahnhöfe Kottbusser Tor und Hermannplatz gelten als Drogenumschlagplätze. Der Alexanderplatz ist einer der Touristen- und Party-Hotspots Berlins.

Laut der Auswertung der Polizei fanden etwa 35 Prozent aller Straftaten auf der Strecke der U8 statt. Ähnlich sieht es bei Gewalttaten mit 34 Prozent an den Bahnhöfen der Linie U8 aus. Zu den Gewalttaten zählen Delikte wie Bedrohung, Freiheitsberaubung, Körperverletzung, Raub, Nötigung, Freiheitsberaubung, Sexualdelikte, Mord und Totschlag.

BM