Ein 32-jähriger Mann, der seine 37 Jahre alte Lebensgefährtin getötet haben soll, wurde am Mittwochabend in Rumänien verhaftet. Das teilte die Berliner Staatsanwaltschaft mit. Diese hatte einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags gegen den Verdächtigen erwirkt.

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Laut Staatsanwaltschaft steht der wohnungslose Mann im Verdacht, am Abend des 13. Oktober die Frau durch Schläge mit einer Eisenstange auf Kopf und Körper auf dem Gelände eines Güterbahnhofs in Köpenick getötet und den Leichnam anschließend in einem auf der Anlage befindlichen Sandberg vergraben zu haben.

Am vergangenen Dienstagmittag hatten Polizeikräfte an der Straße zum Güterbahnhof in Köpenick eine Leiche entdeckt. Da ein Fremdverschulden nicht ausgeschlossen werden konnte, ermittelte die 5. Mordkommission gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft.

Vater des Verdächtigen informiert rumänische Polizei

Der Verdächtige war nach der Tat nach Rumänien geflohen. Seinem Vater soll er von der Tat berichtet haben, der sich daraufhin an die rumänische Polizei wandte. Die Hintergründe der Tat sind noch nicht bekannt und Gegenstand der noch andauernden Ermittlungen. Die erforderlichen Maßnahmen für eine Überstellung des Beschuldigten nach Berlin sind getroffen worden.

Tatverdächtiger soll bis spätestens Ende November wieder in Berlin sein

Wie die Berliner Staatsanwaltschaft auf Anfrage mitteilte, werde mit der Rücküberführung des Tatverdächtigen nach Berlin bis spätestens Ende November gerechnet. „Wir werden bei den rumänischen Behörden in den kommenden Tagen einen Auslieferungsantrag stellen“, erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Sebastian Büchner. Noch unklar sei, ob der Mann von Landesgrenze zu Landesgrenze gebracht und den dortigen Behörden übergeben wird, bis er nach Deutschland und letztendlich nach Berlin kommt. „Da es sich um ein Kapitalverbrechen handelt, gehe ich davon aus, dass Berliner Justizbeamte den Mann in Rumänien abholen werden.“