Am Dienstag (8. Oktober) müssen Kunden öffentlicher Banken in Berlin mit Einschränkungen rechnen, da die Gewerkschaft Verdi zu einem Warnstreik aufgerufen hat. Betroffen sind die Beschäftigten der Investitionsbank Berlin und der Berliner Sparkasse. Hintergrund des Streiks sind die stockenden Tarifverhandlungen für die Angestellten der öffentlichen Banken, wie Verdi in einer Pressemiteilung berichtet.

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Eine zentrale Streikkundgebung ist für 10 Uhr vor der Investitionsbank Berlin in der Bundesallee 210 angesetzt. Anlass sind die bisher erfolglosen Tarfverhandlungen für die Beschäftigten der öffentlichen Banken.

Erste Streiks im September – Einigung steht jedoch aus

Die Gewerkschaft Verdi fordert für die Mitarbeitenden 12,5 Prozent mehr Lohn bei 12 Monaten Laufzeit, mindestens aber eine Erhöhung um 500 Euro für die Beschäftigten, dazu eine Erhöhung von 250 Euro für Nachwuchskräfte..

Laut Verdi gab es von Arbeitgeberseite bereits Nachbesserungen beim Lohnangebot, besonders für den Nachwuchs. Einer Einigung stände jedoch die von den Arbeitgebern gewollte Laufzeit entgegen. Die Tarifverhandlungen für die bundesweit 60.000 Beschäftigten der öffentlichen Banken werden am Donnerstag fortgesetzt.

Anfang September kam es bereits zu Streiks in Berlin und Brandenburg. Dabei zogen die Beschäftigten in einer Demonstration vom Alexanderplatz zum Bundesverband Öffentlicher Banken Deutschlands in der Lennéstraße.