Der Bebelplatz in Berlin-Mitte ist seit dem heutigen Freitag um 10 Uhr wieder zum „Platz der Hamas-Geiseln“ geworden. Sanduhr und Stühle stehen in neuer Anordnung auf dem Bebelplatz. Die Sanduhr ist wieder da, der nachgebildete Terrortunnel ebenfalls. Neu ist das zerbombte Wohnzimmer, das von einer amerikanischen Künstlerin gestaltet wurde, um die Schrecken des Terror-Angriffs fühlbar zu machen.

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Terroristen der Hamas und anderer extremistischer Gruppen hatten bei ihrem Überfall am 7. Oktober mehr als 1.200 Menschen in Israel getötet und etwa 250 weitere als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Israelischen Angaben zufolge sind noch etwa 100 Geiseln in der Gewalt der Hamas.

Vom Bündnis Freiheit für die Hamas-Geiseln heißt es auf Anfrage der Morgenpost: Der Platz der Hamas-Geiseln sei der Öffentlichkeit mit seinen neuen Installationen frei zugänglich, am Freitag wird es aber kein offizielles Programm geben.
Erst am Montag, den 7. Oktober wird es ab 11 Uhr für eine Stunde die Möglichkeit zu Gesprächen geben. Anwesend sein wird Alon Gat, dessen Schwester Carmel gerade erst tot aufgefunden worden ist. Außerdem sollen eine ehemalige Hamas-Geisel und weitere Angehörige der von der Hamas ermordeten Geisel Carmel Gat, sowie Melody Sucharewicz zu Wort kommen.

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Der Bebelplatz war bereits im Frühjahr für einige Wochen symbolisch in „Platz der Hamas-Geiseln“ umbenannt worden, um an die israelischen Geiseln zu erinnern. Nun schrieb das Bündnis: „Lasst uns gemeinsam stark bleiben und unsere Solidarität zeigen. Jede Anwesenheit zählt und hilft, ein sichtbares Zeichen der Menschlichkeit und des Zusammenhalts zu setzen.“




