Da, wo sonst die großen Künstler dieser Welt auf der Bühne stehen, gaben heute fröhliche Kinderstimmen den Takt an. Bei angenehmen Temperaturen um die 18 Grad zog es mehr als 16.000 kleine und große Menschen, bepackt mit Picknickdecken, heißen und kalten Getränken und belegten Broten, zum diesjährigen Taschenlampenkonzert in die Berliner Waldbühne nach Charlottenburg.

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Gleich nach Einbruch der Dunkelheit wurde reichlich gefunkelt. Schließlich war die Taschenlampe das wichtigste Utensil der Veranstaltung. Zu legendären Kinderliedern wie „Taschenlampenlicht“, „Pause von Zuhause“, „Mambo Mambuso“ oder „Bailando“ wurde in den Rängen und vor der Bühne getanzt, gesungen und geklatscht. Auf der Bühne gab die Berliner Band „Rumpelstil“ um Sängerin Blanche Elliz, Gitarrist Jörn Brumme, Gitarrist Michael Ritter, Schlagzeuger Max Vonthien, Saxophonist Rene Deckert und Pianist Peter Schenderlein eine mitreißende Bühnenshow und Lichtperformance.

Taschenlampenkonzert in der Waldbühne
In der Waldbühne in Berlin Charlottenburg genießen Eltern und Kinder das Taschenlampenkonzert der Berliner Band Rumpelstil.© FUNKE Foto Services | Jörg Krauthöfer

Taschenlampenkonzert begeistert mit Tanz und Gesang

Hund Mambuso, das Maskottchen des Taschenlampenkonzerts, rockte ausgelassen mit 49 Tänzerinnen und Tänzer der Tanzschule „TanzZwiet“ aus Friedrichshain über das Bühnenparkett. Höhepunkt der Show war das gemeinsame Mitsingen des Kanons „Sieh die Lichter“. Der Text, gesungen auf die Melodie von „Frère Jacques“, dem weltberühmten französischen Kinderlied aus dem 18. Jahrhundert, zählt seit Jahren zu den Lieblingssongs der Konzertbesucher.

Rechts, links, oben, unten, an und aus: Mit diesen einfachen Bewegungen tauchten unzählige Taschenlampen die Berliner Waldbühne in ein magisches Licht und sorgten damit für jene Atmosphäre, für die das traditionelle Taschenlampenkonzert in der ganzen Welt mittlerweile bekannt ist.