Schon wieder Schlangen-Alarm in Berlin! In der vergangenen Nacht wurde der Polizei ein Tier auf einem Parkplatz eines Lebensmitteldiscounters in der Spandauer Sandstraße gemeldet. Das berichtete die „BZ“. Demnach schickte der Lagedienst der Polizei nach einem Bürger-Hinweis einen Einsatzwagen dorthin.

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In der Nähe des Discounter-Eingangs hätten Beamte die circa 1,50 Meter lange Schlange entdeckt. Es soll sich um einen Python, also eine Würgeschlange, handeln. Ein Polizist habe beherzt zugegriffen und die Schlange in eine Transportbox gelegt. Das Tier wurde mit auf ein Polizeirevier genommen. Bislang ist unklar, wie der Python auf den Parkplatz kam. Die Polizei hat Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen.
Pythons sind keine Giftschlangen, sondern töten ihre Beute, indem sie mit einem Biss zupacken und sie erwürgen. Es gibt unterschiedliche Python-Arten, die teils über fünf Meter lang werden können und in Afrika, Südasien, Südostasien und in Australien vorkommen.
Kornnatter im Volkspark Wuhlheide entdeckt
Einen ähnlichen Einsatz hatte die Polizei Anfang der Woche. Ein Bürger verständigte die Beamten, weil er eine Schlange im Volkspark Wuhlheide (Treptow-Köpenick) gesehen hatte. Einsatzkräfte konnten eine Kornnatter in einem Busch entdecken. Dabei handelt es sich um eine ungiftige Schlange. Das Tier wurde zu einem Sachverständigen nach Kaulsdorf (Marzahn-Hellersdorf) gebracht, wie die Polizei auf Instagram berichtete.
Schlangenfunde auch in Neukölln und Pankow
Bereits Anfang des Jahres hatte es in Berlin zwei Schlangenfunde gegeben. Im Februar entdeckten Mitarbeiter des Grünflächenamts nach einem Bürger-Hinweis einen toten Tigerpython in der Hasenheide in Neukölln. Laut Obduktion wurde die männliche Würgeschlange bereits tot in der Grünanlage abgelegt. Das vier Meter lange Tier sei an einer Salmonellenerkrankung gestorben, die zu einer schweren Blutvergiftung geführt habe, teilte das Bezirksamt Neukölln damals mit. Außerdem hatte die Schlange den Angaben nach eine Lungenentzündung, die durch eine bakterielle Infektion ausgelöst wurde. Die inneren Organe seien bereits zersetzt gewesen.

Nur wenige Tage vor dem Schlangenfund in Neukölln hatte eine Mieterin in einem Keller in Weißensee (Pankow) eine Schlange entdeckt. Laut Angaben des Bezirksamtes handelte es sich um einen 1,20 Meter langen Königspython. Das Tier wurde eingefangen und ins Tierheim gebracht.
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