Die Berliner Polizei registrierte im vergangenen Jahr 170 Fälle von Vandalismus oder Diebstahl auf Friedhöfen. Das geht aus einer schriftlichen Antwort der Senatsverwaltung für Inneres auf eine Anfrage des Linken-Abgeordneten Kristian Ronneburg hervor.

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Demnach ist mit 22 Delikten der Bezirk Pankow am stärksten betroffen. Es folgen Treptow-Köpenick mit 20 Delikten und Mitte mit 18 Delikten. In den meisten Fällen handelte es sich um einfachen Diebstahl oder Sachbeschädigung. Insgesamt liegt die Zahl der Fälle knapp unter dem Vorjahresniveau: 2022 hatte es 172 Vandalismusfälle auf Friedhöfen gegeben.
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So wollen Bezirke Friedhofs-Vandalismus verhindern
Die Bezirksämter gaben in der schriftlichen Antwort an, dass sie versuchen, Vandalismus durch zusätzliche Schließvorrichtungen, verstärkte Kontrollgänge von Sicherheitsleuten oder auch die Verwendung weniger wertvoller Baumaterialien zu verhindern. Dabei kommt es auch zu einer Zusammenarbeit mit der Polizei, die begangene Delikte erfasst und verfolgt. Der Bezirk Steglitz-Zehlendorf hat zudem Videoüberwachung auf den Werkhöfen der Friedhofsgärtnereien installiert.
Nur im seltensten Fall können bei den Diebstählen auf Friedhöfen die Täter ermittelt werden. 2023 war dies laut Polizei nur in 13 Fällen möglich. Wie hoch der Sachschaden durch Vandalismus und Diebstählen auf Friedhöfen ist, ist von der Senatsinnenverwaltung nicht ermittelt worden.
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Mit KNA





