Im Reinickendorfer Ortsteil Heiligensee hat sich bereits am Dienstag ein widerlicher Vorfall ereignet: Unbekannte haben zwischen 20 und 30 Hundekotbeutel und deren Inhalt auf dem Indianerspielplatz an der Ecke Büsumer Pfad/Rundhofer Pfad verteilt. Wie das Bezirksamt mitteilt, wurden Spielgeräte für Kinder bis zu sechs Jahren, darunter eine Spielkombination mit Hängebrücke, ein Wagen mit Sandbagger und die Nestkorbschaukel mit Kot beschmiert.

Montag bis Samstag

Morgenpost der Chefredaktion

Die ersten News des Tages – direkt von der Chefredaktion. Montag bis Samstag um 6:30 Uhr.

Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der Werbevereinbarung zu.

„Der Großteil der Hundekotbeutel konnte glücklicherweise ohne großen Aufwand entfernt werden. Die ausgetretenen Fäkalienreste wurden durch den Einsatz von Desinfektionsmitteln und Schwämmen ebenfalls restlos beseitigt“, äußerte sich die zustände Ordnungsstadträtin Julia Schrod-Thiel (CDU) in der Mitteilung.

Allerdings musste die Nestkorbschaukel aufgrund der starken Verschmutzung abgenommen und zu einer Werkstatt transportiert werden, wo sie mit einem Hochdruckreiniger gründlich gereinigt und anschließend desinfiziert wurde.

Lesen Sie auch: Hier steht Berlins wohl dreckigster Briefkasten

Ekel-Attacke auf Kinderspielplatz: Bezirksamt will Anzeige erstatten

Insgesamt dauerte es fünf Stunden, bis mehrere Mitarbeiter des Straßen- und Grünflächenamtes den Spielplatz gereinigt hatten, sodass er wieder von Kindern benutzt werden kann. Er wurde am Mittwoch wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das Bezirksamt will die eklige Verschmutzung des Spielplatzes zur Anzeige bringen und bittet deswegen Zeuginnen und Zeugen, sich zu melden. „Sollten Sie Hinweise zu dem Vorfall haben, wenden Sie sich bitte an das Straßen- und Grünflächenamt“, sagte Bezirksstadträtin Schrod-Thiel. Wer etwas beobachtet hat, kann sich unter der Telefonnummer 030/90294 3465 oder per E-Mail an sga@reinickendorf.berlin.de melden.

Auch interessant: BSR reinigt jetzt mehr Schmutz-Parks – diese Bezirke profitieren

jst/BM