Gute Nachrichten aus dem Berliner Zoo: Das noch namenlose Baby-Flusspferd, das sich den Beckenkamm gebrochen hat, sei auf dem Weg der Besserung, wie der Zoo am Sonnabend auf der Plattform „X“ mitteilte. „Unser Hippo-Team behält das Jungtier weiterhin genau im Auge. Ein riesiges Dankeschön für all eure lieben Genesungswünsche“, heißt es in dem Post weiter.
#Hippo-News: Unser kleines #Zwergflusspferd ist auf dem Weg der Besserung! 🦛💖Unser Hippo-Team behält das Jungtier weiterhin genau im Auge. Ein riesiges Dankeschön für all eure lieben Genesungswünsche! 🙏 Wir werden euch natürlich über weitere Updates auf dem Laufenden halten. pic.twitter.com/ilq1fSMS5S
— Zoo Berlin (@zooberlin) 20. Juli 2024
„Zum Glück sind die Knochen bei Jungtieren in diesem Alter noch sehr weich und wachsen schnell“, sagte Zoodirektor Andreas Knieriem vor einigen Tagen. „Die Prognose für eine vollständige Heilung ist daher sehr gut. Wir gehen davon aus, dass der Bruch von allein heilen wird.“ Man werde es in vier Wochen nochmals überprüfen.

Auch die Mutter, Zwergflusspferddame Debbie (27), sei ganz entspannt. „Das Jungtier trinkt gut, was eine schnelle Genesung begünstigt“, heißt es weiter. Wie sich das kleine Hippo verletzt hat, sei unklar. Knieriem vermutet, dass sich Mutter versehentlich auf ihr Junges gelegt haben könnte. Der Bruch wurde diagnostiziert, nachdem eine leichte Lahmheit des rechten Hinterlaufs beobachtet wurde.
Zwergflusspferde in Westafrika vom Aussterben bedroht
Das Tier wurde am 3. Juni geboren und gehört zu einer vom Aussterben bedrohten Art, die eigentlich in Westafrika heimisch ist. Dort gibt es gerade einmal noch rund 2500 Tiere. Grund dafür ist der Verlust ihres Lebensraums durch Rodung der Wälder für Bergbau und landwirtschaftliche Nutzung. Bisher konnte das Hippo-Baby noch nicht der Öffentlichkeit vorgeführt werden, weil es noch nicht bereit für das tiefe Wasser des Zwergflusspferdgeheges ist.
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Im rückwärtigen Bereich der Anlage wird das Jungtier nun auch die weitere Zeit bis zur Genesung verbringen. Es soll im Laufe der Sommerferien nach draußen kommen. In Kürze soll das Tier auch einen Namen erhalten. Der Zoo hatte über soziale Netzwerke dazu aufgerufen, Namensvorschläge einzureichen. Mehr als 20.000 sind eingegangen. Die fünf passendsten Namen sollen einer Jury vorgelegt werden, die schließlich entscheidet.


