Dieter Hallervorden (88) möchte am 21. September in Berlin eine Veranstaltung zum Weltfriedenstag stattfinden lassen. Vor einigen Tagen erst dementierte der Schauspieler und Kabarettist in einer Mitteilung des Berliner Schlosspark Theaters damit Meldungen, wonach er am 1. September bei einem Event in München teilnehmen werde.

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Dieses gilt als umstritten, weil dort Redner zu erwarten waren, die für Querdenker-Thesen oder Putin-Propaganda bekannt sind. U.a. soll dort der umstrittene Liedermacher und ehemalige Bundestagsabgeordnete der Linken, Diether Dehm, auftreten.
Dieter Hallervorden: „Für den Frieden in unserer Zeit“
Bezüglich seiner geplanten Veranstaltung suche er Menschen, die sich „stark für den Frieden in unserer Zeit“ einsetzten, sagte Hallervorden gegenüber dem „Tagesspiegel“. Gegenüber dem Blatt stellte Hallervorden klar: „Ich fand es unverständlich, meinen Namen auf ein Flugblatt (des umstrittenen Festivals in München; Anm.d.Red.) zu setzen, ohne dass eine feste Vereinbarung bestand.“ Er suche „keine Putin-Versteher oder Leute, die meinen, dass die Hamas eine Berechtigung hat“.
Erst im April 2024 hatte Hallervorden umstrittene Äußerungen zum Krieg in Gaza getätigt. Er sprach im Zusammenhang mit Israels Politik von Apartheid und Völkermord. In einem dreiminütigen Facebook-Video forderte er eine Feuerpause und eine Freilassung „aller Geiseln“.
In dem Video sind unter anderem Propagandavideos der Hamas und Ausschnitte des katarischen Nachrichtensenders Al-Jazeera im Hintergrund zu sehen. Hallervorden spricht ein Gedicht, das er gemeinsam mit Dehm schrieb. (BMO/dpa)




