• Demo in Berlin: Am Vorabend des 1. Mai zieht die „Take Back the Night“-Demo durch Friedrichshain und Kreuzberg
  • Wann startet die Demo? Wie verläuft die Route?
  • Die wichtigsten Infos zur Veranstaltung in der Walpurgisnacht lesen Sie hier.

In der Walpurgisnacht am Vorabend des 1. Mai in Berlin finden traditionell Demos linker und linksextremer Gruppen statt. Neben Aufzügen in Wedding und Gesundbrunnen hat die queer-feministische Demo „Take Back the Night“-Demo in den vergangenen Jahren größere Aufmerksamkeit erfahren.

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Hier erfahren Sie Details zu der Demo in Berlin, zum Ablauf und Zeitplan, zum Programm und zur Route. Eine Übersicht mit Partys zum Tanz in den Mai in Berlin finden Sie hier. Informationen zu weiteren Veranstaltungen in der Walpurgisnacht in Berlin erhalten Sie hier.

Veranstaltung„Take Back the Night“-Demo
OrtKreuzberg
DatumSonntag, 30. April 2025, ab 20 Uhr
StatusTermin bestätigt
StartMariannenplatz
Teilnehmer (2025)1000

Demo „Take Back the Night“ in der Walpurgisnacht 2025 in Berlin

Am Abend der Walpurgisnacht war es in den vergangenen Jahren wiederholt zu Demonstrationen feministischer Gruppen gekommen. Im vergangenen Jahr startete die Demonstration am Boxhagener Platz in Friedrichshain. Aus der Veranstaltung heraus war es in der Vergangenheit zu Gewalttaten gekommen.

Auch in diesem Jahr wird in Szene-Foren zur „Take Back the Night“-Demo aufgerufen. Beim Kurznachrichtendienst X kursierte zunächst eine Ankündigung unter dem Motto „In Solidarity We Fight, Take Back the Night“. Nun gibt es auch einen offiziellen Aufruf. Darin heißt es unter anderem: „Wir bleiben unversöhnlich mit den unterdrückerischen Zuständen weltweit“. Insgesamt dominierte in dem Aufruf der Nahostkonflikt, die Versammlung wird in diesem Jahr von Aktivisten aus dem pro-palästinensischen Spektrum organisiert.

Der Umgang mit der Situation in Nahost führte in der Vergangenheit innerhalb der linken und linksextremen Szene immer wieder zu Konflikten. Bei der „Take Back the Night“- Demonstration im vergangenen Jahr wurde der Konflikt offen ausgetragen, damals allerdings blieben pro-palästinensische Parolen weitgehend unerwidert. Start der Kundgebung ist am Mittwochabend um 20 Uhr am Mariannenplatz, der Demo-Start soll dann um 21 Uhr erfolgen. „No cis men“, heißt es in der Ankündigung – die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an Frauen, Lesben, Inter, Nonbinäre, Trans und Agender (FLINTA). In anderen Worten: Biologische Männer, die sich mit ihrem Geschlecht identifizieren, bleiben der Demo besser fern.

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Auf dem Plakat wird durch die Darstellung einer Melone Bezug genommen zum Nahost-Konflikt und dem Gaza-Krieg. Außerdem gehen die Initiatoren ein auf den kurdischen Ruf „Jin, Jiyan, Azadî“, der zu einem weltweiten Symbol für den Kampf gegen Unterdrückung und für Frauenrechte geworden ist. Auch die prekäre Lage im Bürgerkriegs-Land Sudan wird thematisiert.

Die Route steht inzwischen auch fest. Sie verläuft vom Mariannenplatz in Kreuzberg über die Köpenicker Straße in Richtung Oranienstraße. Von dort aus führt die Versammlung über die Oberbaumbrücke und Warschauer Brücke nach Friedrichshain, über die Boxhagener Straße zum Annemirl-Bauer-Platz am Bahnhof Ostkreuz. Das Ende ist für 23.30 Uhr vorgesehen. Laut Berliner Polizei sind 1000 Teilnehmer für die Demonstration angemeldet.

bee