Bei der Teilwiederholung der Bundestagswahl in Berlin wird es keine Hochrechnungen oder eine 18-Uhr-Prognose geben. Das liegt daran, dass die üblichen Meinungsforschungsinstitute nicht beauftragt wurden, Umfragen durchzuführen. Normalerweise befragen sie stichprobenartig vor Wahllokalen Wählerinnen und Wähler. Das sei diesmal jedoch nicht geplant.
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Wie der „Tagesspiegel“ berichtete, gaben „Infratest Dimap“, „Forschungsgruppe Wahlen“, „Forsa“ und „Insa“ an, keine Aufträge erhalten zu haben. Das begründeten sie damit, dass bei den Ergebnissen keine entscheidende Veränderungen zum Bundestagswahlergebnis von 2021 zu erwarten sind.
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Auftraggeber der Meinungsforschungsinstitute sind häufig öffentlich-rechtlichen Sender, die in ihren Abendprogrammen die ersten Hochrechnungen präsentieren. Der rbb sagte jedoch gegenüber dem „Tagesspiegel“, dass zur Wiederholungswahl keine Prognose geplant und kein Auftrag erteilt worden sei. Als Grund nannten sie ebenfalls den geringen Einfluss der Wiederholungswahl auf die Mehrheitsverhältnisse im Bundestag.
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