Ein breit angelegtes Bündnis für Ausbildung soll in Berlin dafür sorgen, mehr betriebliche Lehrstellen zu schaffen. Ziel sind mindestens 2000 zusätzliche und dauerhafte Ausbildungsplätze bis August 2025, wie der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und andere Beteiligte am Mittwoch nach einer Auftaktsitzung mitteilten. Politik, Wirtschaftsverbände, Kammern, Gewerkschaften und Agentur für Arbeit wollen im Rahmen des Bündnisses zudem dafür sorgen, dass freie Lehrstellen auch tatsächlich besetzt werden. Sie wollen auch Angebote zur Berufsorientierung an den Schulen verbessern.
Das Bündnis für Ausbildung hatten CDU und SPD in ihrem Koalitionsvertrag verankert. Hintergrund ist die seit Jahren sinkende Zahl betrieblicher Ausbildungsplätze. Sollte das vorgegebene Ziel von mindestens 2000 zusätzlichen Lehrstellen nicht geschafft werden, wird eine Ausbildungsplatzabgabe für Unternehmen eingeführt, die nicht ausbilden.
„Unsere Stadt soll eine Stadt mit Zukunft sein“, sagte Wegner. „Deshalb ist es so wichtig, dass die Jugendlichen in Berlin eine echte Chance haben. Und eine gute Ausbildung ist die beste Chance, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen und das Beste daraus zu machen.“ Das nun formulierte Ziel sei nur „in einer gemeinsamen Kraftanstrengung“ zu schaffen.
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