Berlin. Das Lebenswerk von Sabine Werth, Gründerin der „Berliner Tafel“, kommt heute zwei Millionen Menschen zugute. Nun erhält die das Verdienstkreuz.

Vor gut 30 Jahren hatte Sabine Werth eine Idee. In einem Zeitungsartikel las die gebürtige Berlinerin von einer Initiative, deren Mitglieder abends nach Empfängen in New York die Buffets abräumten und das Essen zu den Obdachlosen brachten. Aus der Idee wurde die „Berliner Tafel e.V.“, die erste Tafel Deutschlands, die heute insgesamt zwei Millionen Menschen unterstützen. Am Montag bekommt die Gründerin und Vorsitzende der „Berliner Tafel“ von der Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen.