Verkehrssicherheit

Berlin startet neue Blitzer-Offensive

Die Kameras in den Säulen lösen aus, wenn jemand zu schnell an ihnen vorbeifährt.

Die Kameras in den Säulen lösen aus, wenn jemand zu schnell an ihnen vorbeifährt.

Foto: Marcel Kusch / dpa

Berlins Innensenatorin Iris Spranger geht mit neuen Blitzern und Schwerpunktkontrollen auf die Jagd nach Rasern.

Berlin.  Berlin soll in diesem Jahr sieben neue Blitzer bekommen. Das kündigte Innensenatorin Iris Spranger (SPD) am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses an. Drei Geräte kamen demnach im vergangenen Jahr dazu. Bis zum Ende der Legislatur soll es in Berlin 60 neue Geräte geben – darunter zehn mobile Geräte. Damit würde es in Berlin bis 2026 mehr als 90 Blitzer geben. Wo die festinstallierten Blitzer stehen sollen, sagte Spranger nicht.

Durch Raser würden viele unbeteiligte Dritte zu Schaden kommen, so Spranger weiter. „Es ist unser gemeinsamer Anspruch, dass jede fahrzeugführende Person ständig mit Überwachung rechnen muss“, sagte Spranger. Man dürfe im Bemühen, die Verkehrssicherheit stetig zu verbessern, nicht nachlassen. Dazu seien auch im neuen Jahr wieder zahlreichen Schwerpunktkontrollen und Präventionsveranstaltungen geplant.

Dazu soll auch die Bußgeldstelle der Polizei gestärkt werden. Dort kommen die Mitarbeiter den vielen Raserfällen offensichtlich nicht hinterher. Rund 27.000 Verfahren wegen Geschwindigkeitsverstößen wurden 2023 eingestellt, da der Bußgeldbescheid nicht rechtzeitig verschickt wurde. Bis Ende der Legislatur sollen dort alle vakanten Stellen besetzt und neue geschaffen werden.