Rassismus

Staatsschutz ermittelt nach rassistischen Beleidigungen

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife.

Ein Blaulicht leuchtet auf dem Dach einer Polizeistreife.

Foto: Lino Mirgeler/dpa/Symbolbild

Berlin. Beim Einkauf in einem Berliner Schuhgeschäft soll ein Kunde eine Verkäuferin rassistisch beleidigt haben und dann gewalttätig geworden sein. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, wurde der 32-Jährige in Gewahrsam genommen. Den Angaben zufolge hatte der Mann in dem Laden zunächst Schuhe anprobiert. Als die 21-jährige Verkäuferin Beratung anbot, habe er sie rassistisch beleidigt, nach ihr gespuckt und mit geballten Fäusten Ausholbewegungen in ihre Richtung gemacht. Einem 25-jährigen, der versucht habe zu schlichten, soll der Angreifer mit dem Kopf gegen die Stirn geschlagen haben. Bei der Festnahme habe er auch Polizisten angegriffen.

Erst am Samstag hatte die Polizei von einer rassistischen Beleidigung und Attacke gegen eine Frau aus Polen und deren Sohn vor einem Supermarkt in Berlin-Reinickendorf berichtet, die laut Polizei von einem Mann und einer Frau ausging. In beiden Fällen ermittelt der Staatsschutz.