Bundesliga

Schwarz sieht Boëtius bei Hertha im Zentrum

Der Mainzer Jean-Paul Boetius Mainzer verabschiedet sich nach Spielende von seinen Mitspielern und Fans.

Der Mainzer Jean-Paul Boetius Mainzer verabschiedet sich nach Spielende von seinen Mitspielern und Fans.

Foto: Torsten Silz/dpa/Archivbild

Berlin. Hertha-Trainer Sandro Schwarz sieht seinen Neuzugang Jean-Paul Boëtius auf dem Feld im Zentrum. «Als er nach Mainz kam, dachten alle, er ist ein linker Flügelspieler. Wir haben ihn aber damals schon sehr oft im Zentrum eingesetzt», sagte der 43-Jährige über den am Montag verpflichteten Niederländer, der am Dienstag erstmals mit der Mannschaft trainierte.

Die beiden kennen sich aus der Zeit von Schwarz als Trainer vom FSV Mainz 05, wo der 28-jährige Boëtius unter anderem auf der Achter- und Zehner-Position zum Einsatz kam. «Ich sehe ihn schon mehr im zentralen Bereich, mit dem Wissen, dass er auch außen natürlich seine Qualitäten hat», sagte der Hertha-Coach.

Boëtius passt vom Profil zu Schwarz' Fußball. «Er ist ein sehr guter Fußballer, sehr lauffreudig, auch aggressiv gegen den Ball. Da erhoffen wir uns natürlich auch, dass er das für uns auf den Platz bringt», sagte der Coach. Er sei eine «sehr sinnvolle Verstärkung».

Die Berliner haben einen Fehlstart in die Saison hingelegt, schieden im DFB-Pokal bei Zweitliga-Aufsteiger Eintracht Braunschweig aus und verloren zum Bundesliga-Auftakt beim Stadtrivalen Union Berlin.

Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) kommt Eintracht Frankfurt ins Olympiastadion. Seine Mainzer Vergangenheit spiele für ihn bei der Partie keine große Rolle, sagte Schwarz. «Es ist ein besonderes Spiel, weil es das erste Heimspiel für uns ist beim neuen Club», sagte er. Sehr fokussiert und mit einer großen Bereitschaft sei sein Team in die neue Woche gegangen, sagte Schwarz.