Relegationsspiel

Hertha-Fan stirbt nach Streit vor dem Olympiastadion

Der Streit ereignete sich laut Polizei nach Abpfiff des Spiels gegen 23 Uhr auf der Kreuzung der Rominter Allee und der Olympischen Straße.

Der Streit ereignete sich laut Polizei nach Abpfiff des Spiels gegen 23 Uhr auf der Kreuzung der Rominter Allee und der Olympischen Straße.

Foto: dpa

Der Mann war nach Herthas Relegationsspiel geschlagen worden. Die Polizei sucht nun nach einem vermeintlichen Rostock-Fan.

Berlin. Ein Hertha-Fan, der nach dem Relegationsspiel zwischen Hertha BSC und dem Hamburger SV am 19. Mai 2022 von einem Unbekannten mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden war, ist im Krankenhaus gestorben. Das teilte die Berliner Polizei am Mittwoch mit. Ermittelt werde nun wegen Körperverletzung mit Todesfolge, hieß es weiter.

Der Streit ereignete sich laut Polizei nach Abpfiff des Spiels gegen 23 Uhr auf der Kreuzung der Rominter Allee und der Olympischen Straße in Westend. Dort soll der 55-Jährige mit dem Fahrer eines Wagens mit Rostocker Kennzeichen in Streit geraten sein.

Als der Hertha-Fan weitergehen wollte, habe ihn der Beifahrer des Wagens, der ein Oberteil mit dem Vereinslogo von Hansa Rostock getragen haben soll, geschlagen. Der 55-Jährige stürzte, schlug mit dem Hinterkopf auf der Straße auf und erlitt schwere Verletzungen, denen er nun in einem Berliner Krankenhaus erlag.

Die Polizei sucht nun nach weiteren Zeugen. Bei dem Fahrzeug des unbekannten Täters handelt es sich laut Polizei um einen schwarzen BMW Kombi mit Rostocker Kennzeichen (HRO). Der mutmaßliche Täter soll zu Fuß geflüchtet sein. Der BMW-Fahrer soll über die Olympische Straße in Richtung Reichsstraße davongefahren sein. Zeugen können das Hinweisportal der Berliner Polizei nutzen, um beispielsweise Videos anonym zu übermitteln.

( dpa )