U-Bahn Berlin

BVG ändert ihre Anzeigen auf U-Bahnhöfen

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Die BVG-Anzeigen auf U-Bahnhöfen sollen jetzt besser lesbar sein.

Die BVG-Anzeigen auf U-Bahnhöfen sollen jetzt besser lesbar sein.

Foto: BVG/Oliver Lang

Die BVG will die Lesbarkeit ihrer Zuganzeiger in Berliner U-Bahnhöfen verbessern. Was sich nun geändert hat.

Berlin. 
  • Die BVG hat bei den Anzeigen in den U-Bahnhöfen Berlins Anpassungen vorgenommen.
  • Dadurch soll die Lesbarkeit verbessert werden.
  • Mehrere Elemente auf den Anzeigern sind neu. Was sich nun geändert hat.

Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wollen für eine bessere Lesbarkeit ihrer Anzeigetafeln an U-Bahnhöfen überarbeiten und haben dafür jetzt das Layout ihres sogenannten Dynamischen Auskunfts- und Informationssystems verändert. Insbesondere geht es um die Sichtbarkeit der Zeitangabe, wann die nächsten Züge eintreffen. Bislang stand auf den Displays die Anzeige „in X min“, jetzt steht dort lediglich die Zahl mit einem Hochstrich, als Einheitenzeichen für Minuten. Die Zahl ist dafür nun auch deutlich größer und so auch mit weiterem Abstand besser erkennbar.

Ebenfalls angepasst wurde in dem Zusammenhang der Hinweis auf barrierefreie Züge. Das Rollstuhlsymbol, das seit Ende 2020 verwendet wird, befand sich bislang vor der Zielangabe des Zugs, jetzt ist es zwischen Fahrtziel und Minutencountdown gerutscht. In der Abteilung Fahrgastinformation würden Mitarbeitende laufend an Verbesserungen arbeiten, sagte ein BVG-Sprecher auf Nachfrage. Der Punktbarrierefreiheit – in dem Fall eben durch verbesserte Lesbarkeit und Sichtbarkeit – „hat dabei hohe Priorität“, sagte er weiter. Seit dieser Woche sind die Anzeiger dem Unternehmenssprecher zufolge im ganzen Netz umgestellt – an Berlins 175 U-Bahnhöfen gibt es Hunderte von ihnen. Die veränderte Darstellung sei zuvor mit allen Beteiligten abgestimmt worden, heißt es im aktuellen „Plus“-Magazin der BVG.

Die Berliner S-Bahn hatte im vergangenen Jahr ebenfalls darauf gesetzt, die Fahrgastinformation zu verbessern. An 27 Stationen in und um Berlin wurde die alte Technik, die anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2006 installiert worden war, durch gut 100 neue Monitore ersetzt. Sie sollen mehr Informationen und damit eine bessere Orientierung bieten. Unter anderem ist jetzt eine farbige Darstellung der unterschiedlichen S-Bahn-Linien möglich und es können drei statt wie zuvor nur zwei Folgezüge angezeigt werden.

( jes )