Verkehr

Tempelhofer Damm: Zwei Spuren Richtung Norden gesperrt

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Auf dem Tempelhofer Damm müssen im Bereich der Brücke über den Teltowkanal zwei Spuren für den Verkehr gesperrt werden.

Auf dem Tempelhofer Damm müssen im Bereich der Brücke über den Teltowkanal zwei Spuren für den Verkehr gesperrt werden.

Foto: Sergej Glanze / FUNKE Foto Services

Im Bereich der Brücke über den Teltowkanal müssen zwei Spuren Richtung Norden gesperrt werden. Grund sind Probleme mit Fugen.

Berlin. Auf dem Tempelhofer Damm kommt es kurzfristig ab Dienstagabend zu einer Sperrung. Wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitteilten, steht ab 21 Uhr im Bereich der Brücke über den Teltowkanal in Richtung Norden, also stadteinwärts, nur noch einer von drei Fahrstreifen für den Autoverkehr zur Verfügung. Die Einschränkungen seien notwendig, um einen „sicheren Verkehr auf der U-Bahnlinie U6 zu gewährleisten“, hieß es in der Mitteilung.

Wie lange die Sperrung der beiden Spuren für den Verkehr andauern wird, war am Dienstagabend noch unklar. Zunächst sollen Experten die Situation vor Ort bewerten, hieß es. Konkret geht es dabei um die Fugen zwischen der Straßenebene und dem Bahnhof Ullsteinstraße. Diese, so erklärte es die BVG, seien vermutlich durch Witterungseinflüsse und den Straßenverkehr geschädigt worden und müssten saniert werden. Die Schädigung führt aber zu einem weiteren Problem: Durch die Fugen dringt so Feuchtigkeit ein, was wiederum zu Schäden am Beton geführt hat. Diese seien am Dienstag entdeckt worden, so die BVG.

U6 soll ab Mittwochmorgen wieder nach Fahrplan fahren

Dass der Kfz-Verkehr nur noch über die rechte Fahrspur läuft ist die Voraussetzung dafür, dass die U6 wieder nach Fahrplan fahren kann. Schon den Großteil des Dienstags über war es zu Einschränkungen auf der Strecke zwischen Tempelhof und Alt-Mariendorf gekommen, aktuell fährt die Linie auf dem Teilabschnitt eingleisig im Pendelverkehr. Ziel ist es, dass ab Mittwochmorgen wieder planmäßig auf beiden Gleisen gefahren werden kann.

„Über kurzfristige Maßnahmen zum Schutz der Fugen stimmen sich die Fachleute der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher und Klimaschutz und der BVG laufend ab“, schrieb das Verkehrsunternehmen weiter. Absehbar ist aber, dass eine abschließende Beurteilung über das weitere Vorgehen einige Tage in Anspruch nimmt.

Wie die BVG betont, ist der Bahnhof Ullsteinstraße in seiner Konstruktion einzigartig und „höchst komplex“. Denn die Station liegt im sogenannten Hohlkasten der Brücke, also direkt unter ihr, und damit auch untrennbar mit dem Brückenbauwerk verbunden. „Eine Sanierung des Gesamt-Bauwerks ist bereits in der Konzeptionsphase“, heißt es. Man stehe dazu bereits seit Längerem mit der für die Brücke zuständigen Senatsverwaltung in Kontakt.