Ein Polizist ist am Freitagabend im Einsatz verletzt worden und hat mehrere Knochenbrüche erlitten. Das teilte die Polizei am Sonnabend mit. Demnach soll der Beamte bei der Kontrolle einer Wohnung vom 33 Jahre alten Mieter angegriffen worden sein und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Dort seien bei dem Beamten Brüche im Fußgelenk und im Schienbein festgestellt worden.

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Hintergrund war eine Beschwerde wegen Lärms an der Scharnweberstraße in Friedrichshain. Dort wurde offenbar eine Party gefeiert, als die Beamten des Abschnitts 51 gegen 23.30 Uhr gerufen wurde. „Da aus der betroffenen Wohnung deutlich mehr Stimmen zu vernehmen waren als von den Mietern angegeben, die den Polizistinnen und Polizisten die Tür geöffnet hatten, holten sich die Einsatzkräfte einen staatsanwaltschaftlich angeordneten Beschluss zum Betreten der Wohnung“, heißt es von der Polizei weiter.
Insgesamt seien in der Wohnung 26 Personen angetroffen worden, die sich „zum Teil lautstark und vehement gegen die Feststellung ihrer Personalien und Überprüfung ihrer Impfzertifikate wehrten“, wie es weiter heißt. Daher habe man Unterstützungskräfte einer Einsatzhundertschaft hinzugezogen.
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Corona-Kontrolle in Friedrichshain: Drei Personen ohne gültige Impfzertifikate
Ein 36-Jähriger habe sich außerdem so stark gewehrt, dass er unter Zwang aus der Wohnung gebracht werden musste. Er sei später mit Kopfschmerzen ins Krankenhaus gebracht worden, ein weiterer Polizist sei an der Hand verletzt worden, blieb aber im Dienst.
Alle 26 Personen erhielten Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen Verstößen gegen das Infektionsschutzgesetz, drei von ihnen konnten kein Impfzertifikat vorlegen. Drei weiteren Personen, zwei Männern und einer Frau, gelang die Flucht.
Der 33 Jahre alte Mieter wurde nach der erkennungsdienstlichen Behandlung wieder entlassen. Bei ihm wurde ein Atemalkoholwert von einem Promille festgestellt. Sein Telefon, mit der er die Kontrolle filmte, wurde beschlagnahmt.
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