Technologiekonzern

Mitsubishi eröffnet Kooperationsbüro in Berlin

Vertreter von Mitsubishi Electric Europe am Freitag bei der Eröffnung des neuen Kooperationsbüros in Berlin.

Vertreter von Mitsubishi Electric Europe am Freitag bei der Eröffnung des neuen Kooperationsbüros in Berlin.

Foto: Mitsubishi Electric Europe B.V

Die Herausforderungen Japans und Deutschlands seien ähnlich, so der Konzern. Berlins Regierender Bürgermeister begrüßt die Ansiedlung.

Berlin. Der japanische Technologiekonzern Mitsubishi Electric will mit einem neuen Kooperationsbüro in Berlin die Zusammenarbeit zwischen Japan und Deutschland verbessern. Ziel sei es, die gemeinsame deutsch-japanische Entwicklung von Innovationen und Lösungswegen für eine nachhaltige Zukunft zu fördern, hieß es am Freitag in einer Mitteilung des Unternehmens.

Das Kooperationsbüro soll demzufolge im Japanisch-Deutschen Zentrum Berlin (JDZB) im Bezirk Steglitz-Zehlendorf angesiedelt werden. Die Herausforderungen, die vor beiden Ländern – Japan und Deutschland – liegen seien „so bedeutsam, dass wir auf allen Ebenen voneinander lernen sollten“, so Andreas Wagner, Präsident der deutschen Niederlassung von Mitsubishi Electric.

Müller hatte japanische Stadt Tokio zuletzt 2019 besucht

Berlins Regierender Bürgermeister von Berlin Michael Müller (SPD) betonte am Freitag, dass der Konzern Mitsubishi Electric mit der Eröffnung des Büros den Dialog zwischen Berlin und Tokio auf eine neue Ebene hebe. „Die Beziehungen zwischen den Partnerstädten werden dadurch nachhaltig gestärkt. Es ist zudem ein Zeichen dafür, dass Berlin als Smart City und exzellenter Innovations- und Wissenschaftsstandort international wahrgenommen wird“, sagte Müller. Auch sei die Eröffnung des Büros ein wichtiges Zeichen an die japanische Community in der deutschen Hauptstadt. Müller hatte die japanische Metropole Tokio zuletzt 2019 gemeinsam mit einer Berliner Wirtschaftsdelegation besucht.

Mitsubishi ist ein weltweit agierender Hersteller für elektrische und elektronische Produkte einschließlich dazugehörender Software. Mit rund 146.500 Mitarbeitern erzielte das Unternehmen zuletzt einen weltweiten Umsatz von 37,8 Milliarden US Dollar. Der Konzern betreibt in mehr als 30 Ländern sind Vertriebsbüros, Forschungsunternehmen und Entwicklungszentren sowie Fertigungsstätten.