Rodeln in Berlin

Schlittenfahren in der Pandemie - Was gilt es zu beachten?

| Lesedauer: 2 Minuten
Philipp Blanke

Darf ich in Pandemiezeiten rodeln? Und wo sind die besten Rodelhügel der Hauptstadt?

Berlin. Es hat geschneit in Berlin und Brandenburg. Und das Gute ist: Die weiße Pracht wird uns auch bis in die neue Woche hinein erhalten bleiben. In der Nacht zum Sonntag und Anfang der Woche wird es auch noch etwas kühler.

Es bleibt also genug Zeit für eine Winterwanderung oder zum Schlittenfahren. Bereits in der Nacht zum Samstag trafen sich die ersten Schneebegeisterten auf dem Berliner Teufelsberg zum Schlittenfahren, wie Postings auf Instagram zeigten.

Aber Vorsicht: Die Pandemie ist noch nicht überstanden. Maskengebote und Abstände sind einzuhalten. Polizei und Ordnungsämter kontrollieren auch in Parks und an Rodelbahnen, wo es bei herrlichem Schneetreiben erfahrungsgemäß besonders voll ist. Im Volkspark Friedrichshain gab es einige Rodler. Die Polizei rief in Durchsagen dazu auf, Masken zu tragen und Abstand zu halten. Im Park am Planetarium am Insulaner in Schöneberg schritt die Polizei ein. Es sei zu voll, sagte eine Beamtin.

Anfang Januar machten sich viele Tagesausflügler auf den Weg in die deutschen Skigebiete. Vielerorts musste die Polizei Straßen zu Skigebieten und Rodelhängen abriegeln, im nordrhein-westfälischen Winterberg wurde sogar ein Betretungsverbot der Skipisten ausgesprochen.

Rodeln in Berlin: Das sind die zehn beliebtesten Rodelbahnen:

  • Freizeitpark Lübars (Reinickendorf)
  • Teufelsberg (Wilmersdorf)
  • Hahneberg (Spandau)
  • Rodelbahn an der Onkel-Tom-Straße (Zehlendorf)
  • Insulaner (Schöneberg)
  • Viktoriapark (Kreuzberg)
  • Fichtenberg (Steglitz)
  • Volkspark Prenzlauer Berg (Prenzlauer Berg)
  • Fischtal-Park (Zehlendorf)
  • Im Schwarzen Grund (Dahlem)


Im Raum Berlin läuft man am Samstag teilweise auf zehn Zentimetern Schnee, in Potsdam können es sogar elf Zentimeter sein, wie ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstagmorgen sagte. Es sei verbreitet glatt, Autofahrer sollten vorsichtig sein. Der Schnee sollte am Samstag allerdings im Laufe des Tages nach Süden abziehen. „Man muss aber mit ein paar Flocken rechnen“, sagte der Sprecher des DWD. Die Tagestemperaturen kommen nicht über zwei Grad hinaus, vielerorts herrschte Frost. In der Nacht stürzen die Temperaturen drastisch ab: Dann kann es bis auf minus acht, vielleicht sogar bis auf minus zehn Grad abkühlen.

Der Sonntag bleibt morgens noch teilweise neblig und bewölkt, im Tagesverlauf soll sich aber immer mehr die Sonne zeigen. Es bleibt trocken bei Temperaturen um den Gefrierpunkt herum. Auch in der Nacht zum Montag kann es wieder bis auf minus zehn Grad abkühlen. Erst mit Beginn der neuen Woche ist wieder mit etwas milderen Temperaturen zu rechnen.