Corona-Krise

Corona: Aufnahme-Stopp im St. Marien-Krankenhaus in Lankwitz

Die Gesundheitsverwaltung informiert Feuerwehr und Rettungsdienste, dass sie keine Patienten mehr in das Krankenhaus bringen sollen.

Foto: Marcel Kusch/dpa / dpa

Berlin.  Seit Donnerstagmittag dürfen Rettungsdienste und Krankentransporte das St. Marien-Krankenhaus Berlin an der Gallwitzallee in Lankwitz nicht mehr anfahren. Die Sperrung betrifft alle Stationen sowie insbesondere die Zentrale Notaufnahme. Der Aufnahmestopp gilt ab sofort bis zum Montag, den 30. November um 12 Uhr.

Das geht aus eine Mail der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung an die Berliner Feuerwehr hervor, die der Berliner Morgenpost vorliegt. Grund dafür ist die vermehrte Aufnahme und die Versorgung von COVID-Patienten. Die Gesundheitsverwaltung war am Donnerstag für eine telefonische Stellungnahme nicht erreichbar. Das betroffene St. Marien-Krankenhaus antwortete schriftlich auf die Anfrage.

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Krankenhausleitung muss knapper werdende Ressourcen verantwortungsvoll steuern

„Das St. Marien-Krankenhaus nimmt seinen Versorgungsauftrag vollumfänglich wahr und hat in diesem Zusammenhang mit der vermehrten Aufnahme und Versorgung von COVID-Patienten zu tun. Um diesem Anfall gerecht werden zu können, müssen die zunehmend knapper werdenden Ressourcen zum Wohle der Patienten und Mitarbeitenden verantwortungsvoll gesteuert werden“, teilte die Krankenhausleitung schriftlich mit.

Dies führe dazu, dass vorübergehende Patientenlenkungen auf andere Häuser stattfinden, um die notwendigen Ressourcen auf die bereits vorhandenen Patienten konzentrieren zu können. „Dieses Vorgehen wird mit den Behörden regelhaft abgestimmt.“