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Wenn es Nacht wird in Berlin – und leer

Blick auf die leuchtenden Fassaden im Hackschen Markt.

Blick auf die leuchtenden Fassaden im Hackschen Markt.

Foto: Joerg Krauthoefer / FUNKE Foto Services

Unser Fotograf hat einen abendlichen Spaziergang durch die historische Mitte Berlins gemacht – und die Leere festgehalten.

Berlin hat ein ausgeprägtes und lebendiges Nachtleben – normalerweise. Partygänger und Nachtschwärmer bevölkern die Berliner Mitte, feiern in den vielen Clubs oder füllen zum Beispiel rund um den Hackeschen Markt die Restaurants, Kneipen und Cafés. Das alles ist vollkommen anders in Corona-Zeiten, mit dem aktuell geltenden Alkoholverkaufsverbot nach 23 Uhr. Waren in den vergangenen Wochen wenigstens noch einige Touristen in der Stadt unterwegs, sorgen jetzt die Angst vor einem zweiten Lockdown und die Sperrstunde für ungewohnte Stille in den Kiezen.

Den Fotografen der Berliner Morgenpost hat diese Situation neugierig gemacht: Er packte nach Dienstschluss noch einmal seine Kamera auf das Stativ und hatte bei seinem spätabendlichen Streifzug durch den Lustgarten, vorbei am Berliner Dom, der Museumsinsel, dem Berliner Stadtschloss bis hin zu den Hackeschen Höfen die touristische Mitte Berlins für sich alleine. Vor allem der Hackesche Markt als Ausgangsort in das Nachtleben der Hauptstadt wirkte zur späten Stunde wie leer gefegt.