Auf neuen Pilgerrouten durch Spandau

Was den Pilgerweg in Spandau auszeichnet, sind die vielfältigen Impressionen, die man gewinnt, wenn man den Pfad entlanggeht. Vor allem weil er durch unterschiedliche Gebiete Spandaus führt: Es geht mal durch die Natur, mal am Wasser entlang, mal durch Großsiedlungen, wie an der Heerstraße. Die Strecke, unterteilt in mehrere Rundwege, verbindet auf 75 Kilometern alle 24 evangelischen sowie zwei katholische Kirchen in Spandau miteinander. Die Kirchen selbst unterscheiden sich stark: von der Weihnachtskirche bis zur Stiftskirche, der Schilfdachkapelle zur Laurentiuskirche und von der Kirche St. Nikolai zur Zufluchtskirche. Wanderer können den „Fluss“-Rundweg im Norden Spandaus wählen. Er führt unter anderem durch den Spandauer Forst, um die Insel Gartenfeld und über die Insel Eiswerder, vorbei an Altbauten, genauso wie durch große Neubaugebiete. Auf der „Stadt“-Strecke laufen Pilger unter anderem durch die Altstadt und die Großsiedlung im Falkenhagener Feld, aber auch entlang der Havel und durch den Südpark. Im Süden schließt sich dann der „Land“-Weg an. Es geht am Havelufer entlang, außerdem durch das Landschaftsschutzgebiet der Rieselfelder Karolinenhöhe und zum Hahneberg.