Corona in Berlin

Gastronomen dürfen erweiterte Außenflächen weiter nutzen

Bis zum 31. März dürfen die Gastronomen die Außenflächen weiter nutzen. Keine Einigung bei Genehmigung von Heizpilzen.

Bei den Heizpilzen gibt es keine berlinweite einheitliche Regelung.

Bei den Heizpilzen gibt es keine berlinweite einheitliche Regelung.

Foto: Daniel Karmann / dpa

Der Berliner Gastronomie-Gipfel hat sich am Freitag darauf verständigt, dass die erweiterten Außenflächen für die Gastronomie bis zu 31. März 2021 genehmigt bleiben und „Wärmequellen“ erlaubt sind, solange der Brandschutz nicht dagegen spricht. Keine Einigung konnte über die Genehmigung von Heizpilzen erzielt werden. „Einige Bezirke wollen sie dulden, andere nicht“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), Thomas Lengfelder.

Reinickendorf und Charlottenburg-Wilmersdorf wollen sie dulden, Friedrichshain-Kreuzberg und Mitte lehnen das ab. Strombetriebene Heizstrahler - wie zum Beispiel Infrarotleuchten - sollen dagegen in allen Bezirken erlaubt sein. Wirtschaftssenatorin Ramona Pop hatte zu dem Treffen eingeladen. Eingeladen waren alle Bezirksbürgermeister, die Dehoga, die IHK, Visit Berlin und der Zusammenschluss „Bars of Berlin“. Ein weiteres Treffen soll es in ein oder zwei Wochen geben.

Wirtschaftssenatorin Pop zeigte sich nach dem Treffen zufrieden. Wir sind übereingekommen, auch in der kalten Jahreszeit die verstärkte Nutzung des Außenbereiches zu ermöglichen, beispielsweise durch schnelle Genehmigungen, Überdachungen und Einhausungen, die unbürokratisch ermöglicht werden sollen und CO2-arme Wärmequellen wie Infrarotstrahler“, sagte Pop. „Wir sind uns auch einig, dass verstärkte Kontrollen zur Einhaltung der Regeln durch die Ordnungsämter unumgänglich sind.“

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