Von Pankow bis Spandau

Berlins Kieze leuchten wieder beim Festival of Lights

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Elisabeth Hüffer

Heute beginnt in Berlin das Festival of Lights. Die Veranstalter setzen während der Pandemie auf Entzerrung und digitale Angebote.

Berlin. Ab Freitag wird es vielerorts bunt in Berlin: Das Festival of Lights startet in seine 16. Ausgabe. Bedingt durch die Pandemie findet es in diesem Jahr in etwas anderer Form als gewohnt statt. Schon die Planung während der Corona-Krise sei langwieriger und komplizierter gewesen als sonst. „Wir haben versucht, immer optimistisch zu bleiben, weil wir den Menschen etwas Schönes bieten wollten“, heißt es aus dem Organisationsteam.

Um das beliebte Lichtkunstfestival trotz Corona-Pandemie stattfinden zu lassen, setzen die Veranstalter vor allem auf die Verteilung der Inszenierungen im ganzen Stadtraum und ergänzende digitale Angebote. Mehr als 100 Kunstwerke werden an mehr als 80 Orten in allen Bezirken auf einer Fläche von insgesamt 168 Quadratkilometern zu sehen sein. Beteiligt an der Gestaltung waren 40 Künstler aus acht Ländern.

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Festival of Lights in Berlin: Menschenaufläufe sollen vermieden werden

Gezeigt werden vor allem stimmungsvolle Lichtbilder; längere Shows gibt es hingegen nur vereinzelt und an ausgewählten Orten. Ziel dabei ist, dass Zuschauer möglichst nur kurz verweilen und sich keine großen Gruppen bilden. „Um die Menschenaufläufe zu vermeiden und Mindestabstände einzuhalten, setzen wir in diesem Jahr auf Entzerrung“, erklärt Birgit Zander, Gründerin und Leiterin vom Festival of Lights. „Wir laden dazu ein, die Stadt in abendlichen Spaziergängen neu zu entdecken.“