Pandemie

Berliner Busfahrer erhalten Corona-Spuckschutz

Um die Busfahrer vor einer Infektion mit dem Coronavirus zu schützen, wird in den Bussen ein Sicherheitsglas eingebaut.

Busfahrer Benjamin Weider sitzt in seinem BVG-Bus hinter einer neuartigen Sicherheitsverglasung aus Plastik.

Busfahrer Benjamin Weider sitzt in seinem BVG-Bus hinter einer neuartigen Sicherheitsverglasung aus Plastik.

Foto: Paul Zinken/dpa-Zentralbild

Bis zum Jahresende sollen die Berliner bei allen Linienbussen wieder vorne einsteigen können. Die dafür geplanten Schutzscheiben für Busfahrer kosten die Berliner Verkehrsbetriebe voraussichtlich einen Millionenbetrag. 1800 bis 2400 Euro werden für das Sicherheitsglas bei zwei Busmodellen fällig, für drei weitere ist der Preis noch offen, wie ein Unternehmenssprecher am Mittwoch mitteilte. Zuvor hatte RBB24 darüber berichtet.

Seit Mitte März ist für Fahrgäste beim Bus die erste Tür tabu. Um die Ansteckungsgefahr mit dem neuartigen Coronavirus zu senken, wurden die vorderen Bereiche mit Folien abgetrennt. Im Juni kündigte die BVG an, bis Jahresende einen Spuckschutz für die Fahrer in rund 1400 Busse einzubauen. Das soll den Kontakt zu den Fahrgästen wieder ermöglichen. Kunden können dann auch wieder Fahrkarten im Bus kaufen.

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