Freizeit

146 bunte Bären zieren ab sofort den Tierpark Berlin

| Lesedauer: 2 Minuten
Charlotte Bauer
Bundesministerin Franziska Giffey (v.li,) Zoodirektor Andreas Knieriem sowie Eva und Klaus Herlitz vor einem Teil der Buddy Bären, die ab sofort im Tierpark bestaunt werden können.

Bundesministerin Franziska Giffey (v.li,) Zoodirektor Andreas Knieriem sowie Eva und Klaus Herlitz vor einem Teil der Buddy Bären, die ab sofort im Tierpark bestaunt werden können.

Foto: Jörg Krauthöfer

Anlässlich des 65. Geburtstages hat der Tierpark 146 bunte und zwei Meter große Bären bekommen. Sie symbolisieren eine friedliche Welt.

Ein ganz besonderes Geschenk für den Tierpark: Anlässlich des 65. Geburtstages stehen nun 146 bunte und zwei Meter große Bären „Hand in Hand“ in einer rund 350 Meter langen Reihe entlang der Schlossallee auf dem Zoogelände. Damit ist die Ausstellung der United Buddy Bears nach mehr als 17 Jahren wieder nach Berlin gekommen.

Die Schirmherrschaft tragen der Regierende Bürgermeister Michael Müller und die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (beide SPD). „Noch nie hatte der Tierpark so viele wunderbare Bären“, sagte Zoodirektor Andreas Knieriem und bedankt sich bei den beiden Besitzern der Bärenskulpturen Eva und Klaus Herlitz für das Geschenk.

Eva Herlitz, die sich selber Bärenmutter nennt, sagte dazu: „Die Bären sind stille Geburtstagsgratulanten.“ Denn obwohl sie ganz ruhig und friedlich nebeneinander stehen, hätten sie eine ganze Menge zu sagen, sagt die 67-Jährige. Dass die Buddy-Bären „Hand in Hand“ zusammenstehen, soll die Vision einer friedlichen Welt symbolisieren. Jeder der 146 Bären steht für ein Land und die Menschen, die dort leben – mit ihrer Kultur, nicht aber für politische Systeme.

„Sie visualisieren den Traum, Menschen aus aller Welt Denkanstöße zu einem besseren Verständnis untereinander zu geben“, sagt Herlitz. Mit dieser Mission reisen die United Buddy Bären bereits seit 2002 um die Welt, zuletzt waren sie 2003 in Berlin. Wie lange die Bärenskulpturen im Tierpark stehen, sei noch nicht klar, auf jeden Fall aber ein paar Monate, damit die Berliner genug Zeit haben, sie sich anzuschauen, so die Initiatoren.

Mit versteigerten Buddy-Bären werden Hilfsorganisationen unterstützt

Während Michael Müller aus Zeitgründen nicht bei der feierlichen Eröffnung am Donnerstag anwesend sein konnte, nahm sich Franziska Giffey an den Bärenskulpturen ein Beispiel und ließ sich „Hand in Hand“ mit ihnen fotografieren. Für sie war es in ihrer Rolle als Bundesfamilienministerin eine Herzensangelegenheit, bei der Ausstellung der United Buddy Bären dabei zu sein.

„Schon lange verbindet mich mit dem Ehepaar Herlitz eine gute Beziehung“, erklärt Giffey. „Denn liegt mir der Schutz der Kinder besonders am Herzen und auch die Buddy Bären sind in dieser Mission unterwegs.“ Mit Spenden und Versteigerungen der United Buddy Bären unterstützen Eva und Klaus Herlitz Hilfsorganisationen für notleidende Kinder.