Blaulicht-Blog

Wegen Hinweis auf Maskenpflicht: Pärchen greift Mann an

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr von Sonnabend, 23. Mai.

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Foto: Werner Scholz / imago/Werner Scholz

+++ Mehrere Autos in Flammen - weitere beschädigt +++

In der Zingster Straße in Hohenschönhausen sind in der Nacht zu Sonnabend nach ersten Angaben von vor Ort neun Autos in Flammen aufgegangen. Zwei weitere wurden demnach durch die Flammen beschädigt. Die Feuerwehr hatte den Brand nach rund einer Stunde unter Kontrolle. Alle Pkw brannten nahezu vollständig aus.

Während die Feuerwehr in einer Mitteilung von neun Autos sprach, zitierte dpa einen Polizeisprecher mit der Angabe, dass zwölf Autos in Flammen gestanden hätten. Anwohner hätten die Flammen bemerkt und die Feuerwehr gerufen. Verletzt wurde niemand. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachts der Brandstiftungen.

Um kurz nach 2 Uhr rückte die Feuerwehr am Samstagmorgen zu einem brennenden Lastwagen nach Kreuzberg aus. Das in der Charlottenstraße abgestellte Fahrzeug wurde von den Einsatzkräften gelöscht, verletzt wurde durch die Flammen niemand. Weitere Fahrzeuge wurden nicht beschädigt. Ein Brandkommissariat hat die Ermittlungen übernommen.

+++ Mann von Pärchen vor Supermarkt angegriffen +++

Weil ein Kunde eines Supermarktes in Marzahn heute Mittag den fehlenden Mund-Nasen-Schutz von zwei Kunden beim Personal bemängelte, wurde er nach Verlassen des Geschäfts von den Betroffenen angegriffen und verletzt. In einem Supermarkt in der Landsberger Allee soll der 53-Jährige eine Kassiererin angesprochen und auf den fehlenden Mundschutz eines Mannes und dessen Begleiterin, die an der Kasse warteten, aufmerksam gemacht haben.

Nachdem der 53-Jährige das Geschäft verlassen hatte, soll der Unbekannte auf ihn zugegangen und mit ihm diskutiert haben. Kurz darauf schlug der Mann unvermittelt auf den 53-Jährigen ein, der durch die Wucht der Schläge zu Boden ging. Während die Begleiterin des Schlägers sich nun auf den am Boden liegenden gesetzt haben soll, trat ihr Partner gegen den Kopf des Mannes. Beide Tatverdächtige entfernten sich anschließend unerkannt. Der 53-Jährige erlitt leichte Kopfverletzungen, die zunächst nicht behandelt werden mussten.

+++ Mit gestohlenem Auto unterwegs und vor Polizei geflüchtet +++

In der vergangenen Nacht versuchte ein Autofahrer sich einer Verkehrskontrolle in Neukölln zu entziehen. Gegen 2 Uhr bog der 25-jährige BMW-Fahrer von der Hermannstraße in die Thomasstraße ab, offensichtlich um sich einer in der Hermannstraße stattfindenden Verkehrskontrolle zu entziehen.

Zivilpolizisten stoppen das Fahrzeug in Höhe Thomas- Ecke Rübelandstraße. Der 25-jährige Fahrer und sein 21-jähriger Beifahrer verließen den Wagenund versuchten zu Fuß zu flüchten. Weit kamen sie nicht, nach wenigen Metern nahmen Zivileinsatzkräfte die beiden Männer fest. Bei der Festnahme wurde der Fahrer durch einen Beamten zu Boden gebracht. Hierbei verletzten sich sowohl der Festgenommene als auch der Polizist. Wegen auftretender Atemnot musste der 25-Jährige von alarmierten Rettungskräften am Einsatzort behandelt werden.

Die Ermittlungen vor Ort ergaben, dass der BMW aus einem Autohaus in Brandenburg gestohlen worden war. Die Kennzeichen gehörten nicht zum Auto. Nach einer Durchsuchung fanden die Polizistinnen und Polizisten weitere Kennzeichen im Kofferraum des Fahrzeuges. Die Einsatzkräfte beschlagnahmten den BMW. Das Duo brachten sie in eine Gefangenensammelstelle. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurden die Festgenommenen der Kriminalpolizei überstellt.

+++ Schmierereien am Sowjetischen Ehrenmal +++

Rechtsradikale Parolen und Symbole wurden am Sonnabendvormittag an einer Gedenkstätte in Buch entdeckt. Gegen 11 Uhr informierte ein 78-jähriger Zeuge die alarmierten Polizeikräfte, dass er die zwei Schriftzüge und fünf Symbole in roter Farbe eine halbe Stunde zuvor bemerkt hatte. Die Einsatzkräfte dokumentierten die Schmierereien am Sowjetischen Ehrenmal in der Wiltbergstraße und machten sie danach unkenntlich. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatschutz beim Landeskriminalamt.

+++ Männer mit Steinen und Holzlatte angegriffen +++

Einsatzkräfte der Brennpunkteinheit wurden am Freitagnachmittag zu einer Auseinandersetzung in den Görlitzer Park gerufen, weil zwei Männer aus einer Gruppe von etwa 15 Personen heraus attackiert und geschlagen wurden. Kurz nach 16 Uhr sollen die beiden Männer im Alter von 21 und 26 Jahren in der Falckensteinstraße Ecke Görlitzer Straße von der Gruppe mit einer Holzlatte, Steinen sowie einem Fahrrad angegriffen worden sein.

Zeugen, die als Kiez- und Parkläufer in dem Bereich unterwegs waren, alarmierten die Einsatzkräfte. Noch vor Eintreffen der Polizistinnen und Polizisten entfernte sich die Gruppe. Die angegriffenen Männer erlitten bei dem Übergriff leichte Verletzungen, die zunächst nicht behandelt werden mussten. Eine der geflüchteten Personen, ein 32-jähriger Mann, versuchte derweil vergeblich einem Parkwächter das Fahrrad zu stehlen; Einsatzkräfte nahmen den Mann vorübergehend fest. Bei ihm fanden die Beamtinnen und Beamten Cannabis. Nach Beendigung der Polizeilichen Maßnahmen kam der Festgenommene wieder auf freien Fuß.

Derzeit ist unklar, warum es zu dem Übergriff gekommen ist, da die beiden Verletzten keine Angaben machten. Ein Streit zwischen Drogenhändlern kann nicht ausgeschlossen werden.

+++ Feuerwehrmann bei Brand in Tiefgarage verletzt +++

Bei einem Brand in einer Tiefgarage in Schönefeld (Dahme-Spreewald) ist ein Feuerwehrmann verletzt worden. Er wurde mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus gebracht, wie der Lagedienst der Polizei Brandenburg am Sonnabend mitteilte. Weitere Menschen wurden nach Angaben der Polizei nicht verletzt. Wegen der Rauchentwicklung in der Nacht zu Samstag wurden fünf Gebäude vorübergehend evakuiert. Die Anwohner, die vorübergehend in Hotels untergebracht wurden, durften am frühen Morgen in ihre Wohnungen zurück.

Nach ersten Ermittlungen geht die Polizei davon aus, dass ein oder zwei Fahrzeuge in der Garage in der Angerstraße brannten. Die beiden Autos brannten vollständig aus, wie ein Polizeisprecher sagte. Auch weitere Fahrzeuge seien durch Ruß und Hitze beschädigt worden. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. „Wir schließen eine Brandstiftung nicht aus. Es kann aber auch ein technischer Defekt gewesen sein, der den Brand auslöste“, sagte der Sprecher. „Wir ermitteln in alle Richtungen.“

+++ Motorradfahrer verletzt bei Flucht Polizistin +++

Ein Motorradfahrer hat am Freitagvormittag in Siemensstadt eine Kontaktbereichsbeamtin verletzt, als er vor einer Kontrolle floh. Der Mann sei aufgefallen, weil er auf dem Rohrdamm Richtung Nonnendammallee mehrfach nur auf dem Hinterrad gefahren sei, so die Polizei. Die Polizistin, die auf dem Gehweg gestanden habe, habe dem dem Mann signalisiert anzuhalten undseine Personaldokumente gefordert. Stattdessen sei der Mann mit dem Motorrad weiter auf sie zu gerollt und habe dann plötzlich beschleunigt. Die Polizistin sei zur Seite getreten und habe versucht, ihn festzuhalten. Der Mann habe jedoch noch mehr Gas gegeben, sodass die Frau gegen eine geparktes Auto geschleudert worden sei. Dabei erlitt sie Verletzungen an beiden Armen. Der Mann konnte zunächst entkommen, sein Kennzeichen sei allerdings bekannt. Die Polizistin wurde ambulant im Krankenhaus behandelt und musste ihren Dienst beenden.

+++ Mann ohne Führerschein rast durch Wedding +++

Extrem rücksichtslos hat ein 38-Jähriger am Freitagnachmittag in Wedding versucht, vor der Polizei zu flüchten. Beamten war der VW des Mannes gegen 15.50 Uhr an der Kreuzung Müllerstraße / Gerichtsstraße / Triftstraße aufgefallen, weil er trotz roter Ampel weiterfuhr. Als die Beamten den Mann kontrollieren wollten, bog er zunächst rechts in die Schulstraße ab und tat so, als ob er anhalten wolle. Dann beschleunigte er jedoch, bog nach rechts in die Ruheplatzstraße ab und versuchte, über die Nebenstraßen zu flüchten. Die Beamten folgten ihm mit Blaulicht und Martinshorn und forderten Unterstützung an.

Der 38-Jährige ignorierte laut Polizei bei seiner Flucht die Anhaltesignale der Polizei und mehrere rote Ampeln. In der Wildenowstraße sei er mit rund 50 km/h über einen Gehweg gerast, obwohl dort Passanten unterwegs waren. Diese sahen den Wagen jedoch und sprangen beiseite. Auf der Gerichtsstraße blockierte die Polizei die Fahbahn mit einem quergestellten Dienstwagen. Der Mann fuhr dennoch weiter und hielt auf einen Beamten zu, der sich durch einen Sprung zur Seite retten konnte und sich dabei am Unterarm verletzte. Erst in der Burgsdorfstraße musste der Mann wegen einer Baustelle stoppen und flüchtete zu Fuß, konnte jedoch festgenommen werden.

Der Mann war nicht im Besitz eines Führerscheins und gab an, er habe Medikamente vor der Fahrt eingenommen, weshalb ihm Blut abgenommen wurde. Nach den erkennungsdienstlichen Maßnahmen wurde er wieder entlassen.

+++ Fußgängerin bei Unfall lebensgefährlich verletzt +++

Lebensgefährliche Verletzungen hat eine 63-Jährige in der Nacht zu Sonnabend bei einem Unfall in Schöneberg erlitten. Der Polizei zufolge hätten Zeugen berichtet, dass die Frau gegen 0.20 Uhr trotz roter Ampel die Kreuzung Grunewaldstraße / Hauptstraße und Langenscheidtstraße überquert habe. Dabei habe sie ein 30 Jahre alter Mercedes-Fahrer erfasst, der auf der Potsdamer Straße Richtung Hauptstraße unterwegs war. Die Frau wurde durch den Aufprall auf die Fahrbahn geschleudert und kam mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus.

+++ 16-Jähriger am Alexanderplatz angegriffen und verletzt +++

Eine 20-köpfige Gruppe ist in der Nacht zu Sonnabend am Alexanderplatz in Mitte auf einen 16-Jährigen losgegangen und hat diesen verletzt. Wie die Polizei mitteilte, sei der Jugendliche laut Zeugen nach Streitigkeiten von seiner 15 Jahre alten Ex-Freundin mit falschen Gründen zu dem Platz vor einem Spätkauf gelockt worden sein soll. Dort habe die Gruppe auf den 16-Jährigen eingeschlagen und getreten. Ein Unbekannter soll das Opfer zudem mit einem Messer bedroht haben. Der 16-Jährige habe sich mit Faustschlägen zur Wehr gesetzt. Die Schlägerei endete laut Polizei erst, als der 34 Jahre alte Spätkaufbesitzer sich schützend vor den Jugendlichen stellte und ihn in den Laden zog. Der Mann forderte die Gruppe auf, sich zu entfernen. Das taten die Täter jedoch erst, als sie die Polizei kommen hörten. Der 16-Jährige wurde mit Gesichtsverletzungen ambulant in einem Krankenhaus behandelt.

+++ 19-Jährige verletzt drei Polizisten +++

Drei Einsatzkräfte der Polizei haben in Hellersdorf in der Nacht zu Sonnabend leichte Verletzungen erlitten. Die Beamten waren gegen 0.15 Uhr wegen einer Lärmbelästigung in die Oelsnitzer Straße gerufen worden, wie die Polizei mitteilte. Als sie die mutmaßliche Mitverursacherin im Treppenhaus eines Wohnhauses zur Rede gestellt hätten, soll sich die 19-Jährige aggressiv verhalten haben. Laut den Einsatzkräften habe sie eine Polizistin angegriffen und gegen eine Wand gestoßen. Bei der Festnahme erlitten die Beamtin und zwei ihrer Kollegen Hautabschürfungen und Prellungen, weil sich die 19-Jährige mit Schlägen und Tritten zur Wehr setzte. Sie wurde schließlich gefesselt und in ein Krankenhaus gebracht, wo sie zur psychologischen Betreuung stationär aufgenommen wurde.

+++ Jugendlicher durch Schläge verletzt +++

Unbekannte sollen am Freitagabend in Prenzlauer Berg einen 17-Jährigen angegriffen haben. Laut Polizei sagte der Jugendliche, er sei an der Ecke Greifswalder Straße und Danziger Straße von einem Unbekannten angesprochen und aufgefordert worden, seine Wertsachen herauszugeben. Zwei weitere Männer sollen ihn dann umzingelt haben, einer habe ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Der 17-Jährige soll sich durch wildes Herumschlagen gerettet haben und geflüchtet sein. Anschließend erstattete er in Begleitung seines Vaters Anzeige. Er erlitt Gesichtsverletzungen, lehnte eine Behandlung jedoch ab.

+++ Autofahrerin fährt Fußgängerin an und verletzt sie schwer +++

Eine 43 Jahre alte Fußgängerin hat am Freitagnachmittag in Westend schwere Kopfverletzungen erlitten. Laut Polizei war eine 70 Jahre alte Golf-Fahrerin gegen 17.45 Uhr von der Straße am Postfenn nach links auf die Heerstraße eingebogen. Dabei erfasste sie die 43-Jährige, die gerade die Heerstraße überqueren wollte. Die Frau wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

+++ Fahrerkabine von Lkw ausgebrannt +++

In Kreuzberg ist in der Nacht zu Sonnabend die Fahrerkabine eines Lkw völlig ausgebrannt. Der Polizei zufolge trafen Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei gegen 2 Uhr in der Charlottenstraße ein, als das Fahrzeug in Flammen stand. Die Feuerwehr löschte den Brand, verletzt wurde niemand. Die Charlottenstraße war während der Löscharbeiten zwischen Rudi-Dutschke-Straße und Besselstraße gesperrt. Bislang gebe es keine Hinweise auf ein politisches Motiv, so die Polizei.

+++ Polizei nimmt mutmaßlichen Taschendieb fest +++

Beamte der Operativen Gruppe Taschendiebstahl haben am Freitagnachmittag im U-Bahnhof Osloer Straße in Wedding einen mutmaßlichen Taschendieb festgenommen. Die Fahnderinnen und Fahnder hatten gegen 17 Uhr einen Mann auf der Mittelebene des U-Bahnhofs beobachtet, wie er offenbar vorbeilaufende Fahrgäste sondierte. Schließlich sahen sie, wie er sich einer 23-Jährigen mit Kinderwagen auf der Rolltreppe näherte. Kurz vor dem Ausgang des U-Bahnhofs soll der Mann ihr in die Manteltasche gegriffen und das Handy herausgezogen haben. Der 31 Jahre alte Ehemann bemerkte den Diebstahl, worauf der Mann die Flucht ergriff und über die Schwedenstraße zurück in den U-Bahnhof rannte. Dort wurde er von den Einsatzkräften festgenommen. Das gestohlene Handy hatte der 35-Jährige in seinem Hosenbein versteckt, die Polizei gab es der Frau zurück. Zudem fanden die Beamten ein weiteres gestohlenes Handy, das sie sicherstellten.