Corona-Newsblog in Berlin

Coronavirus: Ausflüge zu Ostern nach Brandenburg erlaubt

| Lesedauer: 123 Minuten
Merkel: Corona-Zahlen machen "ein wenig Hoffnung"

Merkel: Corona-Zahlen machen "ein wenig Hoffnung"

Laut Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) machen die neuesten Corona-Infektionszahlen Hoffnung, eine Lockerung der Ausgangsbeschränkungen komme allerdings noch nicht in Frage.

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In Berlin gibt es 4038 bestätigte Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Alle Entwicklungen erfahren Sie hier im Newsblog.

Berlin. Die Berliner Morgenpost informiert Sie im Newsblog über aktuelle Entwicklungen rund um das Coronavirus und Covid-19 in Berlin und Brandenburg. Alle News zum Coronavirus in Deutschland, Europa und der Welt finden Sie hier in unserem Corona-Ticker.

Coronavirus-Monitor: Fallzahlen, Neuinfektionen und Trends für Berlin, Deutschland, Europa und die Welt

10.46 Uhr: Wir schließen diesen Newsblog. Alle weiteren Entwicklungen und Nachrichten rund um das Coronavirus in Berlin und Brandenburg finden Sie in unserem neuen Corona-Ticker.

9.33 Uhr: Bergmann-Klinikum Potsdam - Verfahren gegen Ärzte und Geschäftsführer

Nach einer Häufung von Coronavirus-Fällen sind dem Potsdamer Ernst von Bergmann-Klinikum eine Reihe von Auflagen erteilt worden. Experten des Robert Koch-Instituts aus Berlin hatten die Klinik besucht - nun liegt ein Bericht vor, der vom Gesundheitsamt geprüft wurde. Das Bergmann-Klinikum richtet ab diesem Mittwoch unter der Telefonnummer 0331/241 48600 eine Hotline an, die täglich von 9 bis 12 Uhr und von 16 bis 18 Uhr erreichbar ist. Gegen drei Ärzte und zwei Geschäftsführer wurden Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.

8.49 Uhr: Oster-Ausflüge nach Brandenburg erlaubt

Mit Blick auf das schöne Wetter mit bis zu 22 Grad hat sich Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen zu Verhaltensregeln an den Oster-Feiertagen. „Kleine Ausflüge kann jeder machen - auch nach Brandenburg“, sagte Stübgen (CDU) im Interview mit dem Sender RBB. Touristische Aktivitäten seien zwar verboten, sportliche wie Radfahren hingegen erlaubt. „Wir haben uns bewusst dafür entschieden, Brandenburg nicht nach Berlin hin abzuschotten oder eine neue Berliner Mauer zu bauen.“ Dies sei auch nicht notwendig, wenn sich alle maßvoll verhielten.

Stübgen sprach auch über eine eventuelle Lockerung der Maßnahmen nach dem 19. April. Es sei auf jeden Fall klar, dass es diese aber nur stufenweise geben werde. Die Vorfälle im Ernst-Bergmann-Klinikum in Potsdam zeigten, dass das Virus weiter gefährlich sei. In dem Klinikum sind zahlreiche mit dem Coronavirus Infizierte in Behandlung, teils auf einer Covid-Intensivstation. Bis Dienstag waren 21 Corona-Patienten in der Klinik gestorben. Der Minister ergänzte, unklar sei ebenfalls, ob die Schulen nach den Osterferien wieder öffnen dürften.

Mit Blick auf dringend benötigte Schutzausrüstung ist Stübgen zufolge eine Taskforce beim Zentraldienst der Polizei (ZDPOL) eingerichtet worden, auch mit Vertretern des Wirtschafts -, Innen - und Gesundheitsministeriums.

07.20 Uhr: Das ist der Stand der Neuinfektionen und Fallzahlen in Berlin

06.43 Uhr: Berlins Politiker wollen Ostern mal durchatmen

Nach anstrengenden Wochen im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus wollen Berlins Politiker zu Ostern etwas durchatmen. Viele planen trotz aller Widrigkeiten mal wieder Zeit mit der Familie zu Hause ein, wie eine Befragung der Deutschen Presse- Agentur ergab.

„Ich werde mit meinem Krisenstab zusammen im Einsatz bleiben, aber ich freue mich sehr darauf, mit meiner Mutter zu telefonieren“, sagte etwa Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD). Finanzsenator Matthias Kollatz (SPD) will mit seiner Partnerin und seinem kleinen Sohn im Innenhof des Hauses Eier suchen. „Vielleicht schaffe ich es auch, ein bisschen Sport zu machen, so Kollatz. CDU-Fraktionschef Burkard Dregger will mit seiner Familie beten.

+++ Dienstag, 7. April 2020 +++

Die wichtigsten Corona-News für Berlin und Brandenburg am Dienstag

Berlins Mittelstand ringt ums Überleben
Müller: Kein schneller umfassender Exit
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Senat rechnet bald mit weiteren Masken aus China
Nächster Rückschlag für Herthas Niklas Stark

19.24 Uhr: Zahl der bestätigten Infektionen steigt auf 4038

Die Zahl der bestätigten Infektionen in Berlin ist auf 4038 gestiegen, wie die Senatsgesundheitsverwaltung am Dienstagabend mitteilte. Davon sind 2042 männlich und 1987 weiblich. 505 Menschen werden im Krankenhaus behandelt, 22 weniger als am Tag zuvor, davon 118 intensivmedizinisch. Das sind 15 weniger als am Montag. 32 Menschen sind an dem Coronavirus gestorben. Damit stieg die Zahl der Todesopfer seit Montag um vier.

Die gestorbenen Patienten nach Altersgruppen:

  • vier Gestorbene waren 40 bis 60 Jahre alt
  • neun Gestorbene waren 60 bis 80 Jahre alt
  • 19 Gestorbene waren über 80 Jahre alt.
  • Der Altersmedian der Verstorbenen beträgt 81 Jahre.

So verteilen sich die Fallzahlen auf die Bezirke (in Klammern Differenz zum Vortag):

  • Charlottenburg-Wilmersdorf: 500 (+23) / 311 genesen
  • Friedrichshain-Kreuzberg: 360 (+8) / 209 genesen
  • Lichtenberg: 158 (+4) / 88 genesen
  • Marzahn-Hellersdorf: 142 (+9) / 68 genesen
  • Mitte: 597 (+17) / 344 genesen
  • Neukölln: 426 (+19) / 264 genesen
  • Pankow: 409 (+19) / 240 genesen
  • Reinickendorf: 300 (+17) / 147 genesen
  • Spandau: 165 (+13) / 74 genesen
  • Steglitz-Zehlendorf: 348 (+19) / 134 genesen
  • Tempelhof-Schöneberg: 424 (+17) / 232 genesen
  • Treptow-Köpenick: 209 (+11) / 122 genesen

Bilder der Corona-Krise in Berlin