Abgeordnetenhaus

SPD-Fraktionschef: Harte Entscheidungen waren unvermeidlich

Raed Saleh (SPD) spricht bei der 56. Plenarsitzung im Berliner Abgeordnetenhaus zur Corona-Krise.

Raed Saleh (SPD) spricht bei der 56. Plenarsitzung im Berliner Abgeordnetenhaus zur Corona-Krise.

Foto: dpa

Berlin. SPD-Fraktionsvorsitzender Raed Saleh hat die Maßnahmen des Senats in der Coronakrise verteidigt. "Es mussten harte Entscheidungen getroffen werden, bis hin zur Kontaktsperre", sagte Saleh am Donnerstag bei der Plenarsitzung im Abgeordnetenhaus. Doch was Berlin und die Welt erlebe, sei ein Alptraum. "Die Entscheidungen der vergangenen Tage waren notwendig, um die Infektionskurve abzuflachen", sagte Saleh. "Der Schutz von Menschenleben hat oberste Priorität."

Er bekomme aber auch ständig Anrufe von Menschen, die um ihre wirtschaftliche Existenz fürchteten. Saleh lobte die Landesprogramme des Senats, die Unternehmen durch die Krise helfen sollen und dankte ausdrücklich auch der Opposition, die das mitgetragen habe. "Am Geld wird es nicht scheitern", versicherte Saleh.