Fußball

Ausnahmen für Hertha und Union: Training in Berlin erlaubt

dpa
Ein Ball geht ins Netz.

Ein Ball geht ins Netz.

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Berlin. Die Berliner Fußball-Bundesligisten Hertha BSC und 1. FC Union dürfen trotz eines neuen strengen Senatsbeschluss weiterhin ohne Einschränkungen ihre Mannschaftstrainings durchführen. Wie das Fachmagazin "Kicker" am Sonntag mit Verweis auf die Senatsverwaltung berichtete, erhalten beide Clubs in der Coronavirus-Krise eine Ausnahmegenehmigung, die ihnen dies ermöglicht. Hertha will am Dienstag erstmals wieder trainieren, beim 1. FC Union steht die erste Einheit in der Coronavirus-Pause am Freitag auf dem Programm.

Zuvor hatte der Berliner Senat am Wochenende beschlossen, dass bis zum 19. April in der Hauptstadt kein Profi-Fußball mehr gespielt werden kann. Wie die Behörde festlegte, wird der "Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimmbädern, Fitnessstudios u. ä. untersagt". Ausnahmen galten ursprünglich nur für Kaderathleten, die sich auf die Olympischen Spiele vorbereiten oder Sport mit Tieren, sofern dieser dem Wohl der Tiere dient. Diese Regelung wurde nun für die Profi-Fußballer etwas aufgeweicht.

Anders als Freizeitsportler könnten Berufssportler alleine aus medizinischen Gründen nicht sofort mit dem Training aussetzen, weswegen der Trainingsbetrieb bei beiden Clubs ermöglicht werden solle, wie der "Kicker" berichtete. Die veröffentlichte Verordnung sei laut des Berichts unter großem Zeitdruck verfasst worden.

( dpa )