Flughafen SXF

Weltkriegsbombe in Schönefeld entschärft

Am Freitag wurde am Flughafen Schönefeld eine Weltkriegsbombe gefunden. In der Nacht wurde sie entschärft.

Die Weltkriegsbombe wurde am Freitag bei Bauarbeiten am Flughafen Schönefeld (SXF) gefunden. Der Flugbetrieb wurde für eine Stunde eingestellt.

Die Weltkriegsbombe wurde am Freitag bei Bauarbeiten am Flughafen Schönefeld (SXF) gefunden. Der Flugbetrieb wurde für eine Stunde eingestellt.

Foto: Morris Pudwell

Schönefeld. Wegen einer Weltkriegsbombe ist der Flugbetrieb am Flughafen Berlin Schönefeld am Freitag für rund eine Stunde eingestellt worden. In der Nacht zu Sonnabend konnte die Bombe gegen 2.30 Uhr entschärft werden. Das teilte der Berlin Airport Service beim Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Kampfmittelexperten hätten sie in der Nacht zum Sonnabend ohne Komplikationen unschädlich gemacht, sagte ein Polizeisprecher. Auswirkungen auf den Flugbetrieb am Samstagmorgen habe es nicht gegeben, sagte Flughafensprecher Daniel Tolksdorf. „Es läuft alles planmäßig. Der Fundort war weit weg vom Terminal“.

Die Bombe wurde am Freitag gegen 12.20 Uhr bei Bauarbeiten auf dem Gelände des Flughafens gefunden, und zwar nahe des sogenannten Gebäudeteils H21, wo auch bestimmte Bereiche der Bundespolizei untergebracht sind. Die Fundstelle liegt außerdem in der Nähe des Taxiways, auf dem die Flugzeuge von und zur Startbahn rollen.

Die Flughafengesellschaft sagte, bei den Bauarbeiten habe es sich um sogenannte Vorfeldarbeiten für eine Rollbahn gehandelt. Ziehe man eine Luftlinie zwischen den Terminals von Schönefeld und dem BER, liege die Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg im oberen Drittel der Strecke auf der Seite von Schönefeld. Nach dem Fund der Bombe habe man den Flugbetrieb umgehend eingestellt.

Flughafen Schönefeld (SXF) wegen Weltkriegsbombe für eine Stunde gesperrt: Flugzeuge umgeleitet

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst der brandenburgischen Polizei sei laut Flughafensprecher Daniel Tolksdorf „sehr, sehr schnell“ vor Ort gewesen. Nachdem die Experten sich die Bombe angesehen hätten, sei entschieden worden, den Absperrkreis etwas zu verkleinern.

Da die Bombe weit genug von Terminal und Startbahn liege, habe der Flugbetrieb seit 13.15 Uhr wieder aufgenommen werden können. Zwischenzeitlich hatte laut Bundespolizei auch die Möglichkeit im Raum gestanden, dass Teile des Terminals hätten geräumt werden müssen. Der Flugverkehr sei zunächst nicht mehr beeinträchtigt, hieß es am Nachmittag seitens der Flughafengesellschaft auf Twitter.

Wie auf Flightradar 24 zu sehen war, wurden Maschinen nach Schönefeld nach Tegel umgeleitet. Betroffen waren Flughafen-Angaben zufolge sechs ankommende Maschinen. Sechs Starts verzögerten sich demnach um bis zu einer Stunde.