Neue Rettungswagen für die Feuerwehr und Wagen für den Katastrophenschutz, eine bessere technische Ausstattung für die Polizei und mehr Mitarbeiter für die Ausländerbehörde: Rot-Rot-Grün hat bei den Beratungen für den Doppelhaushalt 2020/21 im Innenausschusses eine bessere Ausstattung der Sicherheitsbehörden beschlossen. Die bewilligten Mittel gehen über den Ansatz des Senat hinaus.

Der veraltete Fuhrpark der Feuerwehr kann somit schneller durch neue Wagen ergänzt werden. Der Senat hatte dafür für die kommenden beiden Jahre Ausgaben in Höhe von 7,5 Millionen Euro vorgesehen. Die Abgeordneten legten 2,7 Millionen pro Jahr drauf. Auch dem Drängen der Hilfsorganisationen, die im Fall einer Katastrophe herangezogen werden, gaben die Parlamentarier nach. Arbeiter-Samariter-Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Johanniter und Malteser erhalten zu den gut zwei Millionen Euro, die der Senat für die beiden kommenden Jahre veranschlagt hatte, 1,6 Millionen Euro zusätzlich. Die Ausgaben für den Fuhrpark der Katastrophenschutz-Organisationen wurde auf zwei Millionen verdoppelt.