Der Kohleausstieg für Berlin ist bis zum Jahr 2030 möglich. Um die noch in den Heizkraftwerken zur Erzeugung von Fernwärme verfeuerte Steinkohle zu ersetzen, sind aber erhebliche Investitionen notwendig. Das ist das Fazit einer Studie des Aachener Ingenieurbüros BET im Auftrag der Senatsumweltverwaltung und der Vattenfall Wärme Berlin AG.

Der Wärmesektor ist bisher in der Diskussion um die Energiewende in Deutschland kaum beachtet worden. Dabei verbrauchen Heizen und warmes Wasser in Berlin 60 Prozent der insgesamt eingesetzten Energie. „Wir müssen endlich über das zentrale Thema des Klimaschutzes reden“, sagte Umweltsenatorin Regine Günther (Grüne) am Montag bei der Präsentation der Studie im Heizkraftwerk Moabit.