Christian Gräff, wohnungspolitischer Sprecher der Berliner CDU, ist nach heftiger Kritik an seiner Forderung nach einem „Zuzugsstopp“ für Berlin zurückgerudert. „Ich glaube, das war sehr zugespitzt formuliert“, sagte Gräff der Berliner Morgenpost am Freitagmorgen. „Solange dieser Senat nicht in der Lage ist, die soziale Infrastruktur, die Verkehrsinfrastruktur auf den Weg zu bringen, so lange leiden die Berliner, und man kann es selbst guten Freunden nicht raten, nach Berlin zu ziehen.“

Gräff betonte zudem, dass Berlin eine weltoffene Stadt sei. Auch Wachstum sei natürlich etwas Gutes. „Aber Teile des Senats wollen es nicht und kriegen es nicht hin, die Infrastruktur zu schaffen“, sagte Gräff. „Die Berliner, als auch die, die herkommen, finden keinen Kitaplatz, keinen Schulplatz, weil Rot-Rot-Grün sie nicht schafft.“