Der Berliner Senat soll sich dafür einsetzen, die weltweit besucherstärkste Messe für Computer- und Videospiele, die Gamescom, in die Stadt zu holen. Das geht aus einem Antrag der FDP-Fraktion vor, den die Partei in der kommenden Woche in das Abgeordnetenhaus einbringen will. Demnach solle der Senat Gespräche aufnehmen, mit dem Ziel, die jährliche Messe ab dem Jahr 2022 nach Berlin zu holen, heißt es in dem Papier, das der Berliner Morgenpost vorliegt.

Die noch bis Sonnabend laufende Gamescom findet seit 2009 auf dem Kölner Messegelände statt. Im vergangenen Jahr besuchten rund 370.000 Menschen die Veranstaltung. Erst im Frühjahr wurde der Vertrag zwischen dem ausrichtenden Verband „game“ und der Koelnmesse verlängert. Zur Vertragslaufzeit machten beide Seiten keine Angaben. Eine Sprecherin von Wirtschaftssenatorin Ramona Pop (Grüne) erklärte auf Anfrage: „Wenn der game-Verband sich einen Umzug nach Berlin vorstellen kann, stehen wir natürlich sehr gern für Gespräche bereit.“ Der game-Verband lehnte auf Anfrage einen Kommentar zu dem Vorschlag ab.