Die Mitgliederzahlen der Freiwilligen Feuerwehren in Berlin sind zwar insgesamt stabil, allerdings gibt es in teurer werdenden Randbezirken zunehmend Personalsorgen. Der Landesfeuerwehrverband macht dafür das Fehlen von bezahlbarem Wohnraum verantwortlich. Nach der Polizei und der Berufsfeuerwehr sucht nun auch der Landesfeuerwehrverband das Gespräch mit der Wohnungswirtschaft, um auf das Problem aufmerksam zu machen. Das sagte der Verbandsvorsitzende Sascha Guzy der Berliner Morgenpost.
Betroffen seien etwa Schmöckwitz oder Staaken. Dort sind die Freiwilligen A-Wehren. Das heißt, sie haben einen eigenen Ausrückbereich, eine Berufsfeuerwehr gibt es vor Ort nicht. Für die Infrastruktur ist es also wichtig, dass die Freiwillige Feuerwehr vor Ort gut ausgestattet ist. Im wachsenden Schmöckwitz, wo viele Eigenheime entstehen, hat die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr seit Jahren elf Mitglieder. In Staaken fiel die Zahl gar von 45 auf 38.


