Das Institut für Rechtsmedizin der Charité hat Messerstechereien in der Hauptstadt analysiert. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, wird statistisch in Berlin alle drei Stunden ein Mensch mit einem Messer attackiert. Für die Untersuchung wurden 10.514 Obduktionsergebnisse in der Zeit von 2005 bis 2015 ausgewertet. Ermittelt wurde dabei der „durchschnittliche Messer-Mord“.

Dem Artikel zufolge passiert er an einem Freitag, um 23 Uhr, im Dezember in Neukölln. Das Opfer wäre demnach 39 Jahre alt und nüchtern, der Täter durchschnittlich 31 Jahre alt, und benutzt - im Durchschnitt - ein Fleischermesser mit 17 Zentimeter Klinge. Durchschnittlich ist „eine banale Streitigkeit“ Anlass für den Angriff. Und durchschnittlich verblutet das Opfer an einer Stichverletzung von elf Zentimeter Tiefe in den Oberkörper.

BM/seg