Die CDU in der deutschen Hauptstadt schlägt eine strukturelle Neuaufstellung der Messe Berlin vor. Wie aus einem Grundsatzpapier zur Zukunft der Landesgesellschaft hervorgeht, soll dafür das operative Geschäft der Messe an private Investoren verkauft werden. Auch einen Teileinstieg von privaten Geldgebern in das Landesunternehmen hält die CDU für denkbar. Messegelände und Immobilien sollen aber in Landeshand verbleiben, so die Partei. Einen entsprechenden Fraktionsbeschluss dazu hat die CDU bereits gefasst.

Nur eine Privatisierung des operativen Geschäfts der Messe Berlin bringe das notwendige Kapital für Investitionen in Veranstaltungen und das Messegeschäft, heißt es in dem Papier, das der Berliner Morgenpost vorliegt. Schnellstmöglich solle eine internationale Investorensuche gestartet werden, so die CDU. „Diese ist bis zum 31.12.2019 abzuschließen“, heißt es in dem Papier.