Alle 20 Stunden stirbt in Deutschland ein Radfahrer. Das geht aus Zahlen des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (DVR) hervor. Demnach kamen im Jahr 2018 bundesweit 445 Fahrradfahrer bei Autounfällen ums Leben. Ein Anstieg um 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2017 starben mit 382 Radlern insgesamt 63 weniger.

Für drei Viertel dieser tödlichen Unfälle sind nach Angaben des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) Lastwagenfahrer verantwortlich. Auf Berlins Straßen kamen im vergangenen Jahr elf Radler ums Leben. Sechs davon starben bei einem Lkw-Unfall. Zumeist wurden sie beim Abbiegen übersehen. 60 Prozent dieser Unfälle könnten laut ADFC durch elektronischen Abbiegeassistenten in den Lkw vermieden werden.