Die aktuellen Ergebnisse der Vergleichsarbeiten der Berliner Drittklässler (Vera 3) zeigen erneut enorme Mängel auf. Im Mai wurden die Tests durchgeführt. Im Ergebnis zeigten dabei im Fach Deutsch mit 52 Prozent mehr als die Hälfte aller Schüler unterdurchschnittliche Leistungene. Im Fach Mathematik waren es sogar 56 Prozent. Das geht aus der Antwort der Senatsbildungsverwaltung auf eine Anfrage des Berliner AfD-Abgeordneten Tommy Tabor hervor.

Insgesamt wurden die Ergebnisse in die Kompetenzstufen I bis V eingeteilt. Stufe I ist dabei die schlechteste und meint nach der Definition der Kultusministerkonferenz „Die erbrachten Leistungen erfüllen die Mindestanforderungen nicht“. In Stufe II erfüllen sie die Mindestanforderungen, in Stufe III entsprechen sie den durchschnittlichen Erwartungen des Bildungsstandards, in Stufe IV sind sie überdurchschnittlich und in Stufe V übertreffen sie die Erwartungen bei Weitem. Die Berliner Senatsbildungsverwaltung übersetzt die Stufe I auch mit „Förderbedarf“.