Verkehr in Berlin

Jan Böhmermanns Scherz-Aufruf: E-Scooter in die Spree werfen

Wie andere zeigt sich auch Jan Böhmermann genervt von E-Scootern. Sein (nicht ganz ernst gemeinter) Vorschlag: Ab in die Spree damit!

Jan Böhmermann wünscht E-Scootern in Berlin ein feuchtes Grab.

Jan Böhmermann wünscht E-Scootern in Berlin ein feuchtes Grab.

Foto: dpa/BM Montage

Sie stehen überall sinnlos herum, vor allem in den Innenstadtbezirken, und sind auch sonst eher Last als Lust: E-Scooter sorgen bei so manchem Verkehrsteilnehmer für erhöhten Puls und spontane Aggressionsschübe.

Ein bekennender Hasser des von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) forcierten Gefährts ist auch Moderator Jan Böhmermann. In der jüngsten Ausgabe des Podcasts „Fest&Flauschig“ lästerte er gemeinsam mit Co-Host Olli Schulz ordentlich ab.

„Ich werde jedes Mal, wenn ich diese (...) komischen neuen E-Roller überall in Berlin oder in anderen Städten rumstehen sehe, wenn ich diese Leute darauf rumfahren sehe, dann werde ich aggressiv hoch zehn“, redete sich Böhmermann in Rage, um dann einen recht eigenwilligen Vorschlag zu präsentieren. „Ich habe ein tolles Verbrechen, was wir gemeinsam begehen könnten. Ich darf dazu nicht öffentlich aufrufen, sonst mache ich mich strafbar“, erklärte Böhmermann weiter. „Diese Dinger (die E-Scooter, Anmerkung der Redaktion) sind mit einem Schwung in der Spree, das ist super easy“, räsonierte der gebürtige Bremer, nicht ohne sich juristisch abzusichern. Dies sei natürlich „kein Aufruf zu einem Verbrechen oder sowas“.

Polizei kontrolliert am Alexanderplatz

Er selbst habe in Berlin schon einmal einen E-Scooter ausgeliehen und sei damit herumgefahren, bekannte der 38-Jährige. Das sei „wahnsinnig gefährlich“. Eine Kollegin habe sich beim Fahren den Ellenbogen gebrochen.

Die Berliner Polizei sieht bei Elekro-Tretrollern offensichtlich ebenfalls erhöhten Handlungsbedarf. Am Alexanderplatz kontrollierten die Beamten am Dienstagnachmittag E-Scooter-Fahrer und mussten dabei binnen einer Stunde elf Personen wegen Verstößen, etwa Fahren auf dem Gehweg, zur Kasse bitten. 21 E-Scooer-Fahrer seien angehalten worden, darunter auch Kinder unter 14 Jahren, die noch nicht damit fahren dürfen und auch keine Verwarnungsgelder (je nach Verstoß 10 bis 30 Euro) bezahlen müssen.