In Berlin bieten geschätzt mehr als 8000 Prostituierte ihre Dienste an. Bislang ist in der Hauptstadt aber nur etwa jede fünfte Frau offiziell angemeldet – obwohl das das bundesweit geltende Prostituiertenschutzgesetz seit rund zwei Jahren vorschreibt.
Im Land Berlin ist für die Registrierung die 2017 neu geschaffene zentrale Anlaufstelle „Probea“ im Rathaus Schöneberg zuständig, die in der ersten Zeit die Anträge kaum bewältigen konnte. Denn vor der Anmeldung ist eine gesundheitliche Beratung der Frauen vorgeschrieben, Dolmetscher können dafür hinzu gezogen werden. Neben dem Nachweis über diese Beratung müssen die Prostituierten ein Passfoto, ein Ausweisdokument und eine aktuelle Meldeadresse vorlegen.


