Polizei und Feuerwehr

Blaulicht-Blog: Segelflugzeug stürzt ab - Pilot tot 

In unserem Blog finden Sie die aktuellen Meldungen von Polizei und Feuerwehr in Berlin von Dienstag, 2. Juli.

Ein Segelflugzeug fliegt über einen Flugplatz unter einer Wolke (Archivbild).

Ein Segelflugzeug fliegt über einen Flugplatz unter einer Wolke (Archivbild).

Foto: dpa

+++ Segelflugzeug stürzt ab - Pilot tot +++

In der Nähe von Bad Belzig (Potsdam-Mittelmark) ist am Dienstag ein Segelflugzeug in ein Getreidefeld gestürzt. Ein Zeuge hatte den Absturz unweit eines Flug- und Sportplatzes in Lüsse gegen 13.45 Uhr beobachtet und die Polizei gerufen. Die Beamten fanden im Wrack des Segelfliegers den schwer verletzten Piloten. Der 51-Jährige verstarb, trotz eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen, noch am Unglücksort. Die Ursache des Absturzes ist derzeit noch ungeklärt und Gegenstand der sich nun anschließenden Ermittlungen. Ein Rettungshubschrauber, ebenso wie ein Polizeihubschrauber kamen an der Unglücksstelle zum Einsatz.

+++ Lebensgefahr: Radfahrerin von Transporter erfasst +++

Eine Radfahrerin ist am Dienstag in Mitte von einem Kleintransporter erfasst und lebensgefährlich verletzt worden. Wie die Polizei mitteilte, hatte die 34-Jährige die Karl-Marx-Allee überquert. Laut Zeugenaussagen soll sie bis zur Mittelinsel gefahren sein und dann versucht haben, noch bei Rot die zweite Fahrbahn zu überqueren. Dabei wurde sie von dem Wagen erfasst, stürzte und erlitt schwere Kopfverletzungen. Rettungskräfte brachten die Frau in ein Krankenhaus.

+++ Mann bei Messerattacke am Auge verletzt +++

Bei einer Auseinandersetzung in Reinickendorf hat ein Mann seinen Kontrahenten mit einem Messer im Gesicht verletzt. Am Dienstagnachmittag seien die beiden Männer im Alter von 24 und 30 Jahren auf offener Straße in Streit geraten, teilte die Polizei mit. Warum war zunächst unklar. Der 24-Jährige soll den 30-Jährigen mit einem Messer attackiert haben. Rettungskräfte brachten den Mann mit einer Augenverletzung in eine Klinik. Der Angreifer wurde festgenommen. Während der Festnahme beleidigte er den Angaben zufolge die Einsatzkräfte.

+++ Geldautomat gesprengt - Polizei sucht Zeugen +++

Nach dem am Montag ein Geldautomat in Marzahn gesprengt wurde suchen die Ermittler nach einem möglichen weiteren Zeugen. Nach Aussagen eines Taxifahrers soll sich zu dem Zeitpunkt noch ein weiterer Mann, der ebenfalls von den bisher unbekannten Tätern bedroht wurde, am Ort aufgehalten haben.

Die Kriminalpolizei fragt:

· Wer hat das Geschehen beobachtet?

· Wer hat die Tat beobachtet oder kann sonstige sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise bitte an die Fachdienststelle des Landeskriminalamtes am Tempelhofer Damm 12 in 12101 Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664-944324, per E-Mail an LKA443@polizei.berlin.de oder jede andere Polizeidienststelle.

Bisherigen Ermittlungen zufolge hatte ein Taxifahrer kurz nach 4 Uhr auf dem Vorplatz einer Bank an der Mehrower Allee einen Motorroller bemerkt, auf dem zwei maskierte Personen saßen. Der Rollerfahrer soll dann den Taxifahrer mit einer Schusswaffe bedroht und aufgefordert haben zu verschwinden, was dieser auch tat. Wenig später hörten Zeugen einen lauten Knall. Alarmierte Polizisten entdeckten einen aufgebrochenen Automaten an einer Bankfiliale. Durch die Wucht der Explosion wurden mehrere Scheiben und Inventar der Bank beschädigt. Die Täter sollen ohne Beute auf dem Roller in Richtung Sella-Hasse-Straße/Ludwig-Renn-Straße geflüchtet sein.

+++ Brandsatz in Sportsbar geworfen +++

Vollkommen unklar sind bislang die Hintergründe eines Angriffs, der sich Dienstag früh in Lichtenberg ereignet hat. Kurz nach 3 Uhr sollen Unbekannte einen Brandsatz in die Räume einer Bar an der Schottstraße geworfen haben. Zu diesem Zeitpunkt befand sich eine 47 Jahre alte Angestellte in der Bar, die sauber machte. Der „Molotowcocktail“ zündete nicht, sondern erlosch von selbst. Niemand wurde verletzt. Die weiteren Ermittlungen hat ein Brandkommissariat beim Landeskriminalamt übernommen

+++ 68-Jähriger beschimpft Polizisten und leistet Widerstand +++

Ein 68-Jähriger aus Potsdam hat sich am Montagabend im Regionalexpress der Linie 1 einen Streit und eine Rangelei mit Bundespolizisten geliefert. Der Mann hatte offenbar zunächst auf der Fahrt von Charlottenburg nach Potsdam ständig gepöbelt und fremdenfeindliche Beleidigungen geäußert. Ein in Zivil mitreisender Bundespolizist forderte den Mann auf, das zu unterlassen. Der 68-Jährige drohte dem Beamten darauf mit „persönlichen Konsequenzen“ und beleidigte ihn sowie weitere Kollegen am Potsdamer Hauptbahnhof, wie die Bundespolizei mitteilte. Die Kundenbetreuerin des RE1 schloss den Mann von der Weiterfahrt aus. Dieser weigerte sich jedoch, den Zug zu verlassen und wehrte sich gegen die Beamten. Seine 49 Jahre alte Begleiterin versuchte zudem, ihn aus dem Gewahrsam zu befreien und beleidigte ebenfalls die Einsatzkräfte. Die Beamten nahmen bei zu einer Dienststelle mit und leiteten Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und versuchte Gefangenenbefreiung ein. Ein Beamter wurde bei der Rangelei verletzt.

+++ Einbrecher in Charlottenburg festgenommen +++

In der Delpzeile in Charlottenburg haben Polizisten einen Einbrecher festgenommen. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten Anwohner gegen 20.30 Uhr erst klirrende Geräusche wahrgenommen und dann einen Mann beobachtet, der aus dem Fenster einer Wohnung stieg. Da sie vermuteten, dass der Mann in die Wohnung eingebrochen war, alarmierten sie die Polizei. Bei der Überprüfung der Wohnung bestätigte sich der Verdacht des Wohnungseinbruchs. Die Einsatzkräfte konnten kurz darauf einen 29-jährigen Mann festnehmen.

+++ Polizeiautos an Rigaer Straße mit Farbbehältern beworfen +++

In der Nacht zu Dienstag wurden in Friedrichshain zwei Einsatzwagen der Polizei mit Gegenständen beworfen. Gegen 1.20 Uhr befuhr ein Einsatzwagen die Rigaer Straße, als plötzlich in Höhe der Liebigstraße fünf mit Farbe gefüllte Behältnisse das Fahrzeug trafen. Ein weiteres Polizeifahrzeug, welches in Richtung Zellestraße fuhr, wurde gegen 1.30 Uhr im Kreuzungsbereich Rigaer Straße/Liebigstraße ebenfalls von einem mit Farbe gefüllten Gegenstand getroffen. Anhand der Farbanhaftungen an den Fahrzeugen wird von Würfen aus einem Wohnhaus ausgegangen, verdächtige Personen konnten nicht festgestellt werden. An beiden Polizeifahrzeugen entstand Sachschaden.

+++ „Free Carola“ - 30 Meter langer Schriftzug auf Fassade in Moabit +++

In Moabit haben Unbekannte einen etwa 30 Meter langen Schriftzug an einer Hausfassade hinterlassen. „Kurz unter der Dachkante eines Mehrfamilienhauses in der Lehrter Straße stand ‘Defend Solidarity. Free Carola’ geschrieben“, sagte eine Sprecherin der Polizei am Dienstagmorgen. Der für politisch motivierte Taten zuständige Staatsschutz der Kriminalpolizei ermittele. Ob der Schriftzug im Zusammenhang mit der in Italien festgenommen Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete stehe, wollte die Polizei nicht kommentieren. Die 31-Jährige war am Samstag mit dem Rettungsschiff “Sea-Watch 3“ mit mehr als 40 Migranten an Bord trotz eines Verbots in den Hafen der sizilianischen Insel Lampedusa eingefahren. Sie wurde festgenommen und unter Hausarrest gestellt. In Deutschland löste die Festnahme Racketes eine Welle der Solidarität aus. Am Dienstag wurde eine Entscheidung des Ermittlungsrichters erwartet, ob Rackete auf freien Fuß gesetzt oder Haftbefehl erlassen wird.

+++ Mann in Neukölln homophob beleidigt und gewürgt +++

Ein 27-Jähriger ist in Neukölln angegriffen und homophob beleidigt worden. Ein 28-Jähriger Mann bezeichnete ihn am Montagabend beim Betreten eines Mehrfamilienhauses in der Roseggerstraße zunächst als „Schwuchtel“ und packte sein Opfer am Hals, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. „Dann hat der Mann den 27-Jährigen gewürgt und mit dem Kopf gegen die Hauswand gedrückt“, sagte eine Sprecherin der Polizei. Der 27-Jährige erlitt einen Bluterguss am Kopf und leichte Verletzungen am Hals, lehnte eine Erstversorgung aber ab. Die Polizei fasste den mutmaßlichen Täter noch am Tatort und nahm seine Personalien auf.

+++ Sechs Autos brennen in Tiergarten +++

Sechs Autos haben in der Nacht zu Dienstag in Tiergarten gebrannt. Gegen 1 Uhr gingen drei abgestellte Autos in der Straße An der Urania in Flammen auf, wie ein Sprecher der Feuerwehr am Dienstagmorgen sagte. Die Autos seien vollständig ausgebrannt. Zwei Stunden später rückte die Feuerwehr erneut wegen brennender Autos aus. In der Müller-Breslau-Straße brannten drei weitere Fahrzeuge. Die Flammen griffen auch auf rund zehn Quadratmeter Böschung über. Die Feuerwehr löschte den Brand schnell, die Fahrzeuge brannten vollständig aus.

+++ 1000 Quadratmeter Wald brennen in Köpenick +++

In Köpenick ist die Feuerwehr am Dienstag wegen eines Waldbrands ausgerückt. „In Köpenick brennen rund 1000 Quadratmeter Wald“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr am Morgen. Die Löschkräfte rückten gegen 3.45 Uhr zur Brandstelle aus. Die Nachlöscharbeiten dauerten am Morgen noch an.