Schnell mal Zigaretten oder eine Packung Milch für das Frühstück holen: Die Spätkaufläden sind für Berliner und Touristen eine wichtige Anlaufstelle. Damit sie auch weiterhin sonntags öffnen können, haben sich am Sonntagmittag Dutzende Betreiber von Spätis und Minimärkten auf dem Hermannplatz zu einer Demonstration gegen das Ladenöffnungsgesetz versammelt.
Unter dem Motto „Laden zu – Mund auf“ forderten sie eine Modernisierung des Gesetzes und gleiches Recht wie für Tankstellen und Bahnhofsgeschäfte. „Für viele ist der Sonntag der umsatzstärkste Tag. Wenn er gestrichen wird, werden viele Läden zumachen müssen und Familien ihre Existenzen verlieren“, sagte Alper Baba, Gründer und Vorsitzender des Vereins Späti e.V., der sich seit 2016 für die Rechte von Spätverkaufsstellen und Minimärkten einsetzt und rund 150 Mitglieder zählt.


