Westend

45.000 Zeugen Jehovas bei Kongress im Olympiastadion

Zehntausende Zeugen Jehovas aus aller Welt nehmen an einem Kongress im Olympiastadion teil. Das sorgt für Verkehrsbehinderungen.

Mitglied der Religionsgemeinschaft "Zeugen Jehovas" (Archivbild)

Mitglied der Religionsgemeinschaft "Zeugen Jehovas" (Archivbild)

Foto: Matthias Balk / dpa

Berlin.  Stau auf den Straßen im Westend und rund um das Olympiastadion am Freitagmorgen: Die Zeugen Jehovas veranstalten drei Tage lang, vom 14. bis 16. Juni, einen Kongress unter dem Motto „Die Liebe versagt nie“ im Berliner Olympiastadion.

Nach Auskunft des Olympiastadions sind jeden Tag 45.000 Delegierte aus allen Teilen der Welt im Stadion zu Gast. Am Morgen machten sich die Teilnehmer mit dem Auto auf den Weg zum Tagungsort – das führte zum Teil zu dichtem Verkehr. Die Verkehrsinformationszentrale gibt für die gesamten drei Tage eine Warnung heraus: Rund um das Olympiastadion sind im Bereich der Heerstraße, Reichsstraße und Spandauer Damm bis Sonntag dichter Verkehr und Staus zu erwarten.

Zeugen Jehovas sind Religionsgemeinschaft mit Missionstätigkeit

Auf dem Programm des Kongresses stehen Vorträge, Seminare und Lieder. Jeder Tag beginnt mit einem Musikvideo und einem Gebet, gefolgt von einer Vortragsreihe. Themen sind die Familie, das Arbeitsumfeld und Krankheiten. Der Eintritt zu dem Kongress ist frei, nach eigener Auskunft werden keine Geldsammlungen durchgeführt.

Die Zeugen Jehovas sind eine Religionsgemeinschaft, die durch ihre ausgeprägte Missionstätigkeit bekannt ist. Sie sind oft auf den Straßen zu sehen, wo sie kostenlose Bibelkurse anbieten und Zeitschriften verteilen.