Um Berlin für seine Bewohner als grüne Stadt zu erhalten, sollen künftig auch Kleingarten-Anlagen eine entscheidende Rolle spielen. Diese sollen stärker für Menschen aus dem Umfeld geöffnet werden, zum Spazieren einladen und mehr Möglichkeiten zum gemeinschaftlichen Gärtnern bieten.
Das wird im Entwurf für die „Charta für das Berliner Stadtgrün“ von der Umweltverwaltung gefordert – die damit auf Unterstützung bei Kleingarten-Verbänden trifft. „Das Öffnen der Kleingärten als Parkanlagen favorisieren wir schon seit Jahren“, sagt Manfred Hopp, Vizepräsident des Landesverbands Berlin der Gartenfreunde. „Kleingärtner, die meinen, sie können ihr verschlossenes, kleines Reich haben, haben die Zeit verschlafen.“


